Tagesexkursionen 2019

Es werden 5 Termine im Zeitraum vom 18.02.2019 bis 17.02.2020 angezeigt.
Hier klicken, um das komplette Programm 2019 anzuzeigen.

Gehe zu Monat: Mai Juni Juli Oktober

 

Die Anmeldungen zu den Tagesexkursionen gelten als bestätigt, wenn sie nicht spätestens 7 Tage vor Beginn der Exkursion schriftlich oder fernmündlich widerrufen sind. Die Teilnehmerkapazitäten sind begrenzt. Mitglieder der Akademie werden vorrangig aufgenommen. Im Übrigen richtet sich die Aufnahme nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.

Der TEILNEHMERBEITRAG fr die Tagesexkursionen ist unter der jeweiligen Exkursion angegeben. Davon unabhngig betrgt er fr Schler/Studenten 15,00 €, sofern Mitglied 10,00 €.

Kinder unter 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen sind kostenfrei, müssen aber ebenfalls rechtzeitig angemeldet sein. Der Teilnehmerbeitrag wird spätestens 10 Tage vor Beginn der Exkursion auf das Konto der Akademie erbeten. Die Überweisung ist die Grundlage dafür, ob die Exkursion durchgeführt werden kann oder nicht. Fällt eine Exkursion aus, wird der überwiesene Teilnehmerbeitrag rückerstattet. Die Kosten für ein Mittagessen sind im Exkursionsbeitrag nicht enthalten. Es wird jeweils ausreichend Zeit für eine Mittagspause gegeben, die in einer Gaststätte gemeinsam verbracht werden kann. Die entsprechenden Vorsorgen werden getroffen.

Mai Seitenanfang

18. Mai 2019 09:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-BU a
BREITENFELDE - EIN BESONDERER ORT IM LAUENBURGISCHEN - ein Spaziergang durch die Geographie, Geschichte und Gegenwart von Breitenfelde -

Leitung: Dr. Werner Budesheim

Schulstraße 2B, 23881 Breitenfelde, Kirche🗺️

Breitenfelde zählt zu den ältesten Kolonisationsdörfern im Lande Ratzeburg. Vor 1194 entstand die Kirche als Teilung von der ältesten Kirche im Lande, von St. Georg in Ratzeburg. Das Dorf wurde mit 30 Hufen ausgestattet, hatte jeweils 15 Hofstellen beiderseits der der durchlaufenden Straße (Straßendorf).
In der archäologischen Landesaufnahme von K. Kersten sind slawische Funde nicht erwähnt. Jedoch konnte in den 90er Jahren eine Fülle von mittel- und spätslawischen Scherben geborgen werden (H. Koops, s. auch A. Schmid-Hecklau S. 211 f.).
Sehenswert ist auch die frühgotische Kirche aus der Mitte des 13. Jahrhundert mit der späteren Buntverglasung der Fenster.

Treffpunkt ist um 09.30 Uhr vor der Kirche in Breitenfelde
Ende des Rundgangs ist gegen 12.00 Uhr.

Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.


Juni Seitenanfang

1. Juni 2019 09:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-BR/WI
DAS GRINDELVIERTEL – UNIVIERTEL UND ZENTRUM JÜDISCHEN LEBENS IN HAMBURG

Leitung: Dr. Stefan Brauckmann, Dr. Eike Winkler

Dag-Hammerskjöld-Platz, Hamburg, Bahnhof Dammtor🗺️

Mit Grindel oder Grindelviertel wird ein Quartier im Bezirk Eimsbüttel bezeichnet. Es liegt nahe dem früheren Dammtor in etwa zwischen der Rothenbaumchaussee und der Grindelallee. Im Norden wird es durch die Hallerstraße beziehungsweise die Grindelhochhäuser begrenzt. Eine amtliche Definition gibt es nicht. Als Zentrum des Grindelviertels kann der Salvador-Allende-Platz beziehungsweise der Standort der ehemaligen Bornplatzsynagoge bezeichnet werden.
Das Viertel entwickelte sich nach dem Fall der Torsperre 1860 zu einem innenstadtnahen, gemischten Quartier. Da zunächst eine Bauleitplanung fehlte, finden sich in dichter Nachbarschaft Villen ebenso wie Gewerbehöfe und Arbeiterwohnhäuser. Heute wird das Grindelviertel vor allem durch die Universität Hamburg geprägt.
Eine Besonderheit des Quartiers ist die jüdische Geschichte. Bereits 1835 war der Jüdische Friedhof am Grindel offiziell eingeweiht worden. Mit der weiteren Stadtentwicklung wurden hier Synagogen errichtet, wobei die Neue-Dammtor-Synagoge (1895) und die Bornplatzsynagoge (1906) die Bekanntesten waren. In den frühen 1930er Jahren sollen 25.000 Menschen jüdischen Glaubens im Grindelviertel gelebt haben. Ab 1941 wurden das konfiszierte Logenhaus sowie der heutige Platz der Jüdischen Deportierten zur zentralen Sammelstelle für die Deportationen der Hamburger Juden. Nach der fast vollständigen Vertreibung und Vernichtung, hat sich das Grindelviertel wieder zu einem Ort jüdischen Lebens entwickelt. Das 2007 in den Gebäuden der ehemaligen Talmud-Tora-Schule eröffnete Gemeindezentrum sowie jüdische Joseph-Carlebach-Grundschule sind ebenso ein sichtbares Zeichen, wie das koschere Café Leonar und andere Geschäfte.
Die Exkursion wird vom Dammtorbahnhof über das Universitätsgelände zum Salvador-Allende-Platz führen, das historistische „Postamt 13“ werden ebenso behandelt wie die Hamburger Kammerspiele oder die Grindelhochhäuser. Im Vergleich zu den bisherigen seit 2011 durchgeführten Stadtteilexkursionen, wird die Route jedoch deutlich kürzer sein.

Beginn 09:00 Uhr
(Treffpunkt: Dammtor Bahnhof, Ausgang Dag-Hammerskjöld-Platz)
Ende ca. 16:00 Uhr (U-Bahn Hallerstraße)
Es wird die Möglichkeit geben, ein gemeinsames Mittagessen einzunehmen.

Teilnehmerbeitrag:
15,00 € für Mitglieder
20,00 € für Gäste

22. Juni 2019 08:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-BL
ZU STEINZEITGRÄBERN UND IN DAS STEINZEITDORF DITHMARSCHEN IN ALBERSDORF

Leitung: Manfred Blödorn, Fernsehredakteur i.R., Reinbek

Königsberger Allee, 21439 Schwarzenbek, Bushaltestelle🗺️

Zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Albersdorf liegt ein Museum ganz besonderer Art: Das Steinzeitdorf Dithmarschen. Auf einer Fläche von 40 Hektar ist in Zusammenarbeit mit Experten der Christian-Albrecht-Universi-tät zu Kiel und des Archäologischen Landesamtes in Schleswig jene Landschaft nachgebildet, wie sie in der Jungsteinzeit (ca. 5.000 bis ca.1.800 vor Christi Geburt) ausgesehen haben mag. In 14 Stationen wird das Leben der ersten Ackerbauern und Viehzüchter in ihren original nachgebauten Häusern (in Originalgröße) und auf den Feldern gezeigt und den Betrachtern vorgeführt. Höhepunkt ist ein begehbares Steinzeit- oder Großsteingrab.
Zwei Mitarbeiter des Steinzeitdorfes führen uns ab etwa 14.30 Uhr in etwa zwei Stunden in getrennten Gruppen auf einem Rundwanderweg über das Gelände und geben sachkundige Auskunft, auch über die Tier- und Pflanzenwelt.
Am Vormittag besuchen wir nach der Ankunft gegen 11.00 Uhr zwei noch gut erhaltene Großsteingräber in der Umgebung von Albersdorf „in situ“. Über dem Ganggrab von Bunsoh, das über Jahrhunderte hinweg mehrfach belegt wurde, liegt ein Deckstein, der auch als mythischer Schalenstein diente. Die Bedeutung der 300 Schälchen, eines Radkreuzes, der stilisierten menschlichen Hände und eines Fußabdrucks sind aber nach wie vor nicht eindeutig geklärt. Das zweite Grab ist ein Einzelgrab (Dolmen) und steht von Linden umsäumt in der Stadt selbst. Erst vor wenigen Jahren wurde es akribisch nachuntersucht. Dabei ergab sich, dass es im Laufe der Jahrhunderte zweimal belegt wurde. Der Deckstein des „Brutkamp“ wiegt etwa 23 Tonnen. Das Grab ziert das Wappen von Albersdorf.

Gegen 12.00 Uhr ist eine Mittagspause im Zentrum von Albersdorf vorgesehen. Wer nicht zu Mittag essen möchte, kann auf eigene Kosten am Bahnhof das Museum über die Geschichte Dithmarschens von der Eiszeit bis zu den mittelalterlichen Burganlangen besuchen.

Kosten: 45,-- € für Mitglieder; 55,-- € für Gäste (einschließlich Eintritt in das Steinzeitdorf)

Abfahrten:
8.30 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle Königsberger Allee an der B 207
8.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl an der B 207
9.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus an der B 5 / Weidenbaumsweg
Rückkehr: an Bergedorf ca. 19.00 Uhr


Juli Seitenanfang

28. Juli 2019 09:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-WE a
TAGESFAHRT IN DAS FREILICHTMUSEUM KIEKEBERG

Leitung: Karl-Heinz Weber, NABU Büchen

Schulweg 1, Büchen, Schule Büchen, Parkplatz🗺️

Das Freilichtmuseum Kiekeberg im Bereich der Harburger Berge umfasst über 40 historische Gebäude des 17. bis 20. Jahrhundert und beschäftigt sich vorrangig mit der Kulturgeschichte der nördlichen Lüneburger Heide und der angrenzenden Elbmarschen. Im Außengelände gibt es neben einer Reihe von historischen Gärten auch verschiedene alte Haustierrassen zu bewundern. Im „Haus des Handwerks“ werden auf 500 m² die wichtigsten ländlichen Gewerke präsentiert. Im modernen Ausstellungsgebäude bietet die Ausstellung „Spielwelten“ auf 650 m² Einblicke in die Spiel- und Spielzeugkultur nach dem Zweiten Weltkrieg.
Neben der genannten Darstellung von Spielen aus der Vergangenheit, an die sich viele ältere Personen sicher-lich noch gern erinnern werden, setzt das Freilicht-museum am Kiekeberg auf mehrere weitere thematische Schwerpunkte, so u.a. auf das „Leben auf dem Lande“, die „Technisierung in der Landwirtschaft“ und „Wasser als kostbares Gut“. Auf diese Weise werden beinahe in Vergessenheit geratene frühere Handwerkstechniken und Haushaltsgeräte ebenso in das Bewusstsein einer brei-teren Öffentlichkeit zurückgebracht wie das Wissen um alte Nutzpflanzen oder Haustierrassen.

Treffpunkt ab 9.00 Uhr ab Parkplatz Sporthalle Schule Büchen, Schulweg 1

Anreise in Fahrgemeinschaften, daher bitte vorherige Anmeldung unter 04158/651.


Oktober Seitenanfang

25. Oktober 2019 13:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-WE b
BESUCH DES KOMPETENZZENTRUMS „HOLZHERKÜNFTE“ IN LOHBRÜGGE

Leitung: Karl-Heinz Weber, Nabu BüchenDr. Gerald Koch, Thünen-Institut für Holzforschung, Lohbrügge

Schulweg 1, Büchen, Schule Büchen, Parkplatz🗺️

Treffpunkt: Parkplatz Sporthalle Büchen, 13.00 Uhr oder direkt am Institut für Holzforschung, Leuschner-straße 91 in Hamburg-Bergedorf um 14.00 Uhr.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl bitte vorherige Anmeldung unter Telefon 04155/2370.

Schauen Sie sich bitte auch folgende Information an:

DEM HOLZ DETEKTIVISCH AUF DIE FASER GESCHAUT – AUS DER ARBEIT DES THÜNENKOMPETENZZENTRUMS „HOLZHERKÜNFTE“ IN LOHBRÜGGE

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