Eintrag 2019

Es werden 39 Termine im Zeitraum vom 26.03.2019 bis 25.03.2020 angezeigt.
Hier klicken, um das komplette Programm 2019 anzuzeigen.

Gehe zu Monat: März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

 

März Seitenanfang

28. März 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
CHRISTO UND JEANNE CLAUDE – VERHÜLLEN ALS KUNST

Referent: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Mit der Verhüllung des Berliner Reichstagsgebäudes als „Wrapped Reichstag“ wurde das Künstlerpaar Christo und Jeanne Claude im Sommer 1995 weltberühmt. Die Idee der Verhüllung als künstlerische Praxis ist allerdings viel älter. Entwickelt hat sie Christo bereits während der 1960er Jahre.
Der Vortrag zeichnet die packende Lebensgeschichte Christos nach, der als junger Mann aus Bulgarien geflüchtet ist und sich in Paris als Auftragsporträtist etablieren konnte, wo er auch Jeanne Claude kennen lernte. Gemeinsam werden sie fortan Projekte entwickeln, die Kunstgeschichte schreiben.


April Seitenanfang

1. April 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich IV
VON WEIMAR IN DIE WELT – 100 JAHRE BAUHAUS

Referent: Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker Kiel

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Am 1. April 1919 gründete der Architekt Walter Gropius in Weimar das Bauhaus – als Schule für Architekten, Künstler und Designer, mit dem Ziel durch das Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk eine umfassende Gestaltung des Lebensalltags zu erreichen. Obwohl das Bauhaus insgesamt nur 14 Jahre existierte und sich bereits 1933 wieder auflöste, wurde es zum Inbegriff eines Architektur- und Designstils, der bis heute für Modernität und Funktionalität steht. Künstler wie Johannes Itten, Lyonel Feininger, Paul Klee, Wassily Kandinsky oder Mies van der Rohe lehrten am Bauhaus und prägten eine neue Avantgarde.
Der Vortrag geht dem weltweiten Einfluss des Bauhauses nach und erklärt seine herausragende Bedeutung für die Kunst der Moderne.

11. April 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
BERNHARD SCHMIDT _1879-1935_ UND DIE ENTWICKLUNG DES SCHMIDTTELESKOPS

Referent: Walter Stephani, Universität Hamburg, Zentrum für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Vor genau 140 Jahren wurde Bernhard Schmidt _1879-1935_ auf der Insel Naissaar _deutsch Nargen_ in Estland geboren. Bei Experimenten mit Schießpulver verlor er als Jugendlicher seinen rechten Arm. Nach einem Ingenieurstudium an der Chalmers University of Technology in Göteborg, Schweden, und am Technikum Mittweida, Sachsen, von 1901 bis 1904, eröffnete er in Mittweida eine Werkstatt für astronomische Instrumente. Astronomen schätzten die Qualität seiner Teleskope.
Seit 1925 entwickelte er für die Hamburger Sternwarte ein innovatives Instrument zur Astrophotographie - kurzbrennweitig, mit einem großen Gesichtsfeld und ohne Bildfehler. Dazu verlegte er seine Werkstatt in die Sternwarte und schuf seinen 36cm __Schmidtspiegel__ _44cm sphärischer Spiegel, 36cm Korrektionsplatte, Öffnungsverhältnis 1:1.75, 62.5cm Brennweite_. Nach Schmidts Tod veröffentlichte der Direktor der Hamburger Sternwarte Details der Konstruktion. Einige parallele Versuche von Teleskopen mit großem Gesichtsfeld werden vergleichend ebenfalls diskutiert _Karl Schwarzschild in Göttingen, Yrjö Väisälä in Finnland, Maksutov in Rußland_.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreiteten sich die Schmidtspiegel, 1948 der erste große Schmidtspiegel, der __Big Schmidt__ _126cm_, Mount Palomar, USA. Der 80cm Schmidtspiegel der Hamburger Sternwarte _1955_ hat seit 1976 erfolgreich auf Calar Alto, Spanien, gearbeitet.

23. April 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
AUFBRUCH IN DIE MODERNE – KÜNSTLERINNEN UM 1900

Referent: Dr. Katrin Schmersahl, Historikerin, Hamburg

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

„Müssen Frauen unbekleidet sein, um ins Museum zu kommen?“ Diese provokante Frage einiger Aktivistinnen vor nunmehr knapp 30 Jahren müsste auch heute noch für die meisten Museen mit „ja“ beantwortet werden. Nach wie vor gibt es mehr Frauenakte auf Bildern als Bilder von Frauen. Bis heute sind Bilder von Künstlerinnen in den Museen stark unterrepräsentiert. Dabei haben Künstlerinnen durchaus zum Durchbruch der Moderne in der Malerei beigetragen. Allerdings brauchten Frauen, die um 1900 ernsthaft Künstlerinnen werden wollten, großes Selbstbewusstsein, wurden sie doch als “Malweiber“ und „Diletantinnen“ diffamiert. Trotzdem: eine Reihe von Künstlerinnen machte sich zu Ende des 19. Jahrhunderts auf den Weg, unter ihnen Ida Gerhardi, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Erma Bossi, Maria Slavona, Julie Wolfthorn u.a.m.

25. April 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich III
ZEHN JAHRE FORSCHUNG IM TOLLENSETAL: EINE ZWISCHENBILANZ

Referent: Dr. Detlef Jantzen, Archäologe und Leiter des Dezernats Archäologie im Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege von Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

1996 machte ein Hobby-Bodendenkmalpfleger eine merkwürdige Entdeckung im Uferbereich der Tollense nördlich von Altentreptow: Aus dem Schlick zog er einen menschlichen Oberarmknochen, in dem eine Pfeilspitze aus Feuerstein steckte. Er ahnte nicht, was sich in den kommenden mehr als zwanzig Jahren daraus entwickeln sollte. Archäologen des Landesamtes, ehrenamtliche Helfer und Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen aus den Universitäten Greifswald und Hamburg waren der größten bisher bekannten Schlacht der Bronzezeit auf europäischem Boden auf der Spur. Zwischen fünf- und sechstausend Menschen müssen sich hier an einem möglichen Kreuzungspunkt zweier wichtiger Fernstraßen an einem Flußübergang (Furt und Brücke) um 1.250 Jahren vor Christi Geburt einen Kampf riesigen Ausmaßes geliefert haben, meist waren es junge Männer zwischen 20 und 40 Jahren.
2007 begann die systematische Untersuchung des Gebiets an der mäandrierenden Tollense, seit 2010 auch mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Auf einer Streckenlänge von drei Kilometern stießen die Archäologen auf fast 15.000 Fragmente im Fluss, am Ufer und im Boden der Wiesen des Urstromtals. Und die Suche geht weiter… Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden wurden und werden die Funde untersucht, vermessen und eingeordnet. Viele Fragen sind noch offen: Woher kamen die Krieger? Was wollten sie? Was war der eigentliche Grund für die Schlacht?
Dr. Detlef Jantzen, der die Ausgrabungen und die Recherchen seit Anfang an verfolgt und dokumentiert, gibt in einem spannenden Vortrag Auskunft über ein epochales Ereignis der Bronzezeit und ordnet sie geschichtlich ein. Mit weiteren Überraschungen muss in der Zukunft wohl noch gerechnet werden.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek )


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9. Mai 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich V
RUMÄNIEN – LAND DER KONTRASTE

Referent: Prof. Dr. Peter Pez, Leuphana Universität Lüneburg

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Die südosteuropäischen Länder Rumänien und Bulgarien waren bislang die letzten Staaten, die der Europäischen Union beitreten durften, womit sie sich in Richtung Südosten ausdehnte. Deutschland hat zu Rumänien besondere Bindungen, bis heute gibt es dort in Siebenbürgen eine – allerdings stark im Schwinden begriffene deutsche Minderheit. Warum diese „Siebenbürger Sachsen“ keine Sachsen sind, warum ihre Region zugleich Transsylvanien genannt wird, dies aber nichts mit Vampiren zu tun hat, das soll im Vortrag Erwähnung finden. Wichtiger aber noch ist es, einen Blick in die heutige wirtschaftliche und politische Struktur des Landes zu werfen, das 1989 ebenso blutig wie tapfer die kommunistische Diktatur unter Nicolae Ceausescu abwarf und heute mit Korruption und Populismus ringt.

18. Mai 2019 09:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-BU a
BREITENFELDE - EIN BESONDERER ORT IM LAUENBURGISCHEN - ein Spaziergang durch die Geographie, Geschichte und Gegenwart von Breitenfelde -

Leitung: Dr. Werner Budesheim

Schulstraße 2B, 23881 Breitenfelde, Kirche🗺️

Breitenfelde zählt zu den ältesten Kolonisationsdörfern im Lande Ratzeburg. Vor 1194 entstand die Kirche als Teilung von der ältesten Kirche im Lande, von St. Georg in Ratzeburg. Das Dorf wurde mit 30 Hufen ausgestattet, hatte jeweils 15 Hofstellen beiderseits der der durchlaufenden Straße (Straßendorf).
In der archäologischen Landesaufnahme von K. Kersten sind slawische Funde nicht erwähnt. Jedoch konnte in den 90er Jahren eine Fülle von mittel- und spätslawischen Scherben geborgen werden (H. Koops, s. auch A. Schmid-Hecklau S. 211 f.).
Sehenswert ist auch die frühgotische Kirche aus der Mitte des 13. Jahrhundert mit der späteren Buntverglasung der Fenster.

Treffpunkt ist um 09.30 Uhr vor der Kirche in Breitenfelde
Ende des Rundgangs ist gegen 12.00 Uhr.

Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.

22. Mai 2019 - 4. Juni 2019 📅 📤
Buchungscode ME-NA
COSTA VERDE (ASTURIEN) – NORDMESETA – LAS HURDES (EXTREMADURA) Natur-und Kulturgeographische Kontraste zwischen Atlantik, Hochgebirge und den Ebenen der „Dehesas“

Leitung: Prof. Dr. Frank N. Nagel, Universität Hamburg

Costa Verde🗺️

Route im Überblick:
Flug nach Bilbao (kein Aufenthalt) – Ribadesel
la (Costa Verde) – Covadonga – Lago de Encina (Parque Nacional Picos de Europa) – Gijón – Salinas – Minas de Arnao – San Esteban – Cudillero – Oviedo – Pola de Somiedo – Parque Natural de Somiedo – Zamora – Salamanca – Las Hurdes – Vega de Terón (Duero / Douro) – Pocinho – Pinhão – Peso da Régua –Flughafen Porto (Abflug, kein Aufenthalt in Porto).
13 Übernachtungen: davon 12 in Spanien, 1 in Portugal. Übernachtungsdauer: 5 mal 2 Nächte pro Hotel, 3 mal 1 Nacht.
Alle Angaben sind vorläufig und können noch leichten Änderungen unterliegen. Das detaillierte Programm bitte bei Prof. Nagel bzw. bei Frau Wichers (s.u.) nachzufragen.
Kosten für Hin- und Rückflug (Bilbao / Porto), Bus und sonstige Verkehrsmittel (Douro), Besichtigungen, Übernachtung mit Frühstück und mehrgängigem Abendessen mit Getränken pro Person im DZ € 2.100, im EZ € 350 mehr.
Die Wanderungen verlangen festes Schuhzeug. Wander-Teleskopstock empfehlenswert!

Die Exkursion von Prof. Nagel über die Geographische Gesellschaft in Hamburg unterstützen wir mit dieser Ankündigung.

(Anmeldeschluss 10. Jan. 2019, freie Plätze auch später)
Anmeldung: über Frau Christel Wichers, Geographische Gesellschaft in Hamburg e.V., Bundesstraße 55, 20146 Hamburg, Tel: 040-4101714
eMail: ggh@geographie-hamburg.de

Die Exkursion von Prof. Nagel über die Geographische Gesellschaft in Hamburg unterstützen wir mit dieser Ankündigung.

23. Mai 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VII
WIE AKTUELL IST BERTOLD BRECHT?

Referent: Ulrike Budesheim, Germanistin, Reinbek

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Nur jeder fünfte Deutsche über 16 Jahren kennt noch Bertold Brechts Namen. Früher war er viel bekannter, aber was heißt das schon? Suhrkamp, Brechts Verlag, kommentierte das Ergebnis ganz locker, indem er darauf hinwies, dass immerhin jährlich 300.000 Brecht-Bücher verkauft würden. Das ist eine stolze Zahl. Auch im Theatergeschehen ist Brecht heute nicht wegzudenken. Fast jedes Stadttheater in Deutschland hat einen Brecht im Programm. Also alles im Ordnung? So ganz nicht, denn Brecht hat nicht nur zu seinen Lebzeiten die Leute polarisiert. Brecht war, wie viele Linke damals, dem Kommunismus zugeneigt, was ihn im bürgerlichen Lager nicht beliebt machte. Da ist man heute toleranter, aber was hat Brecht heute zu bieten? Veraltete Kommunismusparolen, klamaukige Stücke mit Revuecharakter oder feine Lyrik mit eigener Sprache? – Es sollen verschiedenen Facetten Brechts angesprochen und seine bekanntesten Stücke näher betrachtet werden.


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1. Juni 2019 09:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-BR/WI
DAS GRINDELVIERTEL – UNIVIERTEL UND ZENTRUM JÜDISCHEN LEBENS IN HAMBURG

Leitung: Dr. Stefan Brauckmann, Dr. Eike Winkler

Dag-Hammerskjöld-Platz, Hamburg, Bahnhof Dammtor🗺️

Mit Grindel oder Grindelviertel wird ein Quartier im Bezirk Eimsbüttel bezeichnet. Es liegt nahe dem früheren Dammtor in etwa zwischen der Rothenbaumchaussee und der Grindelallee. Im Norden wird es durch die Hallerstraße beziehungsweise die Grindelhochhäuser begrenzt. Eine amtliche Definition gibt es nicht. Als Zentrum des Grindelviertels kann der Salvador-Allende-Platz beziehungsweise der Standort der ehemaligen Bornplatzsynagoge bezeichnet werden.
Das Viertel entwickelte sich nach dem Fall der Torsperre 1860 zu einem innenstadtnahen, gemischten Quartier. Da zunächst eine Bauleitplanung fehlte, finden sich in dichter Nachbarschaft Villen ebenso wie Gewerbehöfe und Arbeiterwohnhäuser. Heute wird das Grindelviertel vor allem durch die Universität Hamburg geprägt.
Eine Besonderheit des Quartiers ist die jüdische Geschichte. Bereits 1835 war der Jüdische Friedhof am Grindel offiziell eingeweiht worden. Mit der weiteren Stadtentwicklung wurden hier Synagogen errichtet, wobei die Neue-Dammtor-Synagoge (1895) und die Bornplatzsynagoge (1906) die Bekanntesten waren. In den frühen 1930er Jahren sollen 25.000 Menschen jüdischen Glaubens im Grindelviertel gelebt haben. Ab 1941 wurden das konfiszierte Logenhaus sowie der heutige Platz der Jüdischen Deportierten zur zentralen Sammelstelle für die Deportationen der Hamburger Juden. Nach der fast vollständigen Vertreibung und Vernichtung, hat sich das Grindelviertel wieder zu einem Ort jüdischen Lebens entwickelt. Das 2007 in den Gebäuden der ehemaligen Talmud-Tora-Schule eröffnete Gemeindezentrum sowie jüdische Joseph-Carlebach-Grundschule sind ebenso ein sichtbares Zeichen, wie das koschere Café Leonar und andere Geschäfte.
Die Exkursion wird vom Dammtorbahnhof über das Universitätsgelände zum Salvador-Allende-Platz führen, das historistische „Postamt 13“ werden ebenso behandelt wie die Hamburger Kammerspiele oder die Grindelhochhäuser. Im Vergleich zu den bisherigen seit 2011 durchgeführten Stadtteilexkursionen, wird die Route jedoch deutlich kürzer sein.

Beginn 09:00 Uhr
(Treffpunkt: Dammtor Bahnhof, Ausgang Dag-Hammerskjöld-Platz)
Ende ca. 16:00 Uhr (U-Bahn Hallerstraße)
Es wird die Möglichkeit geben, ein gemeinsames Mittagessen einzunehmen.

Teilnehmerbeitrag:
15,00 € für Mitglieder
20,00 € für Gäste

6. Juni 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
HIGH-TEC AN DER RITTERBURG

Referent: Dipl.-Ing. Carlos Acevedo, Prof. Dr. Thomas Schramm, Dipl.-Ing. Kay Zobel HafenCity Universität Hamburg - Studiengang Geodäsie und Geoinformatik

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

In der Tagesexkursion zu den „Versteckten Wallanlagen und Burgen in Flur und Wald“ im Mai 2018 wurde auch die Burg bzw. deren Reste in Linau besucht. Der Burghügel mit seinen verbliebenen Mauerresten des Bergfrieds wurde nun aufwendig gesichert und teilweise rekonstruiert. Mit unserem Team der Geodäsie und Geoinformatik aus der HafenCity Universität haben wir die die Situation vor und nach den Arbeiten mit Laserscannern und Drohnen dokumentiert und stellen hier die Ergebnisse vor.
Neben diesen konkreten Anwendungen zeigen wir die verwendeten Instrumente und die Möglichkeiten dieser modernen Messtechnik.

13. Juni 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
NEUIGKEITEN AUS DER STEINZEIT – AKTUELLE FORSCHUNGEN ZU DEN GROßSTEINGRÄBERN NORDDEUTSCHLANDS

Referent: Dr. Rüdiger Kelm, Archäologe und Leiter des Steinzeitparks Dithmarschen in Albersdorf

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Ab etwa 4.000 vor Christi Geburt tauchten sie von Westen, Norden und Osten kommend überall in Norddeutschland auf – fremde Menschen, die ihre Toten in großen Steingräbern (den sogenannten Megalithgräbern) bestatteten. Sie kamen vermutlich nach jahrhundertelangen Wanderungen aus dem Schwarzmeergebiet und/oder aus Vorderasien und brachten nicht nur Ackerbau und Viehzucht mit, sie revolutionierten Kultur (nach der Form der Gefäße auch Trichterbecherkultur genannt) und Leben der hier siedelnden Sammler, Jäger und Fischer.
In den letzten Jahren wurden umfangreiche Forschungen zur Geschichte und Nutzung der faszinierenden Großsteingrabkultur in Norddeutschland durchgeführt, vor allem im Rahmen des umfangreichen Projektes „Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung“ des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Kiel, das Teil einer Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder werden soll. Die überraschenden Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen – unter anderem zum Alter der Anlagen, zu bisher völlig unbekannten hölzernen Vorgängerbauten, zu komplexen steinzeitlichen Wegesystemen und zu umfassenden gesellschaftlichem Wandel – werden vor allem an den Beispielen neuer Ergebnisse aus der Region Westholstein vorgestellt. Das „Geheimnis der Großsteingräber“ wird im Vortrag (wie der Referent meint: „ein bisschen“) enträtselt.
Der Vortrag dient als Einführung in die am 22. Juni geplante ganztägige Exkursion in den Steinzeitpark Dithmarschen bei Albersdorf und zu zwei Großsteingräbern in der Nähe

14. Juni 2019 - 23. Juni 2019 📅 📤
WENTORFER KULTURWOCHE

Alexa Binnewies, Sybille Marks

Wentorf bei Hamburg🗺️

Ansprechpartner der Wentorfer Kulturwoche:



Alexa Binnewies
Am Petersilienberg 8
21465 Wentorf
040/7216454
Sybille Marks
Gorch-Fock-Straße 5
21465 Wentorf
040/7204448
a.binnewies@dasAtelier.de sybmar@gmx.de

In der Zeit vom 14.6. – 23.6.2019 wird sich Wentorf zum 13. Mal im „Kulturrausch“ befinden. Zehn Tage voller Musik, Kunst, Tanz, Theater, Literatur, Geschichte, Lesungen, Vorträge, Workshops, kulinarischer Genüsse, und Gottesdienste an den unterschiedlichsten Veranstaltungsorten in der Gemeinde Wentorf/Hbg.
Das Besondere an dieser Woche ist, dass die Organisation, Durchführung und Teilnahme ehrenamtlich erfolgt, das umfangreiche Programm ausschließlich durch Spenden finanziert wird und dass alle Beteiligten mit sehr großem Engagement, Einsatz und viel Freude mitmachen. Gemeindliche und kirchliche Räumlichkeiten werden kostenfrei zur Verfügung gestellt, Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers und Gärten und Pastoren halten den Gottesdienst unter freien Himmel ab. Mit wenigen Ausnahmen werden keine Eintrittsgelder erhoben, sondern wir bitten um Spenden.
Kultur in Wentorf ist bunt, verbindend und inspirierend. Die Wentorfer Kulturwoche ist Anlass und Gelegenheit zusammen zu kommen, Menschen kennen zu lernen, gemeinsam zu erleben, zu hören, zu sehen, zu fühlen zu staunen und auch selbst mitzumachen. Es soll Raum für Dialog, Austausch und Gemeinschaft geschaffen werden und das kulturelle Netzwerk soll weiter wachsen und über Wentorf hinausreichen.
Wie in den vergangenen Jahren kann man bei der Tombola „Zeitgeschenke“ (z.B. Teilnahme an Workshops, Führungen, Schnuppern in Ateliers oder bei Theaterproben etc.) gewinnen. Verpassen Sie nicht den Start des Losverkaufs am Samstag, den 8. Juni am Infostand auf dem Casinopark in Wentorf.
Im Internet finden Interessierte alle wichtigen Informationen, Anmeldeformulare und Teilnahmebedingungen unter www.wentorfer-kulturwoche.de.
Freuen Sie sich auf diese Kulturrausch-Zeit im Juni 2019 und erleben Sie Wentorf durch Ihre Teilnahme oder Ihren Besuch von seiner vielseitigen kulturellen Seite!
Sybille Marks

16. Juni 2019 - 4. August 2019 📅 📤
Kunstausstellung: "faden und schein"

Eva Ammermann

Hauptstraße 18 d - Angerhof - Wentorf b. H.🗺️

Die Künstlerin Eva Ammermann hat ein feines Gefühl für Gegenstande aus dem Alltag, die sie mit besonderem Blickwinkel photographische aus dem Alltäglichen hervorhebt und sie so zu Gegenständen der Kunst macht. Sie stellte nicht nur in vielen Galerien in Deutschland aus, sondern auch im benachbarten Ausland, besonders in Dänemark. - Eine Ausstellung, die es lohnt, zu sehen! -
Die Vernissage ist am Sonntag, dem 16. Juni, um 12.00 Uhr. Wir feuen uns auf viele Besucher.
Ansonsten Öffnungsszeiten: immer dienstags zwischen 09.00 und 11.00 Uhr und jeweils an Tagen unserer Abendvorträge ab 18.00 Uhr.

Wentorfer Kulturwoche

17. Juni 2019 - 23. Juni 2019 📅 📤
Buchungscode ME-BU
AUF DEN SPUREN VON LUTHER IN SACHSEN, SACHSEN-ANHALT UND THÜRINGEN, DAZU EIN BISSCHEN GOETHE IN WEIMAR UND WAS NOCH AM WEGE LIEGT

Leitung: Dr. Werner Budesheim

🗺️

Nachdem die Besucherströme zu den Lutherstätten nach 2017 und 2018 etwas abgeklungen sind, ist es sicher leichter, mit Gruppen die Besonderheiten der einzelnen Stationen genießen zu können:
Folgendes (vorläufiges) Programm ist vorgesehen:

1. Tag: Fahrt nach Leipzig, Bezug des Hotels (dort 5 Übernachtungen), Orientierungsrundgang durch die Altstadt.
2. Tag: Fahrt nach Wittenberg, Zwischenhalt in Dessau (Führung 100 Jahre Bauhaus). Rundgang und Führung in Wittenberg: Schlosskirche, Stadtkirche St. Marien mit Reformationsalter von Lucas Cranach d. Ä., Cranach-Werkstatt, Augustiner Chorherrenstift.
3. Tag: vorm. Stadtrundfahrt Leipzig durch die Außenbezirke (mit Rundfahrtbus und Führer). Nachm: Stadtführung Innenstadt zu Fuß (u. a. Thomaskirche, Nikolaikirche, Auerbachs Keller, Markt mit Rathaus, Speckenhof …)
4. Tag: Torgau mit Kurfürstenschloss, Wohnhaus von Katharina von Bora z.T. im Rahmen einer Stadtführung. Nachm. Rückfahrt nach Leipzig, danach Zeit zur freien Verfügung in der Stadt.
5. Tag: Fahrt nach Eisleben über Halle. In Halle Totenmaske Luthers in der Markt-Kirche. In Eisleben: Luthers Geburtshaus, Luthers Sterbehaus (heute Museum), modernisierte Kirche St. Petri und Pauli, St.Andreas-Kirche, in der Luther seine letzte Predigt hielt. - Weiterfahrt nach Weimar, Bezug des Hotels.
6. Tag: Stadtführung: Frauenplan (Goethe), Schillers Wohnhaus, Herderkirche mit Cranach-Altar, Stadtschloss …
Tag: Weiterfahrt nach Eisenach zur Wartburg. 10.00 Uhr Führung in der Burg, danach Mittagspause in Eisenach, Besuch des Bach-Museums, anschließend Rückfahrt nach Hamburg.

Kosten mit Übernachtung im DZ und Frühstück sowie allen Gruppeneintritten (außer Theater/Oper/Konzerte) 755,00 € für Mitglieder, 825,00 € für Gäste, EZ-Zuschlag 120,00 €

Die Anmeldung wird bis zum 15. März erbeten, sie wird bis zum 30. März bestätigt, sie wird mit der Überweisung des Beitrags bis spätestens zum 15. Mai verbindlich.

Das detaillierte Programm mit den Abfahrtsorten und jeweiligen Abfahrtszeiten wird den Angemeldeten rechtzeitig bekanntgegeben.

Schauen Sie sich bitte auch folgende Information an:

LEBENS- UND WIRKUNGSSTÄTTEN MARTIN LUTHERS IN SACHSEN, SACHSEN-ANHALT UND THÜRINGEN

Anlässlich des Anschlags der 95 Thesen Martin Luthers an die Tür der Schlosskirche zu...

18. Juni 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
Ein musikalischer Blick nach oben ... Einige Versuche über das irdische Hören astronomischer Zusammenhänge

Referent: Prof. Dr. Frank Böhme

Hauptstraße 18 d - Angerhof - Wentorf b. H.🗺️

Als Anstoß, astronomische Zusammenhänge in eine Beziehung zur Musik zu bringen, gilt gemeinhin die rationalistische Weltsicht, dass „Die Welt Zahl ist!“. Damit hat unser Denker auf Samos im 6. Vorchristlichen Jahrhundert auf einen Umstand aufmerksam gemacht, dem eine alltägliche Wahrnehmung zu Grunde liegt. Schnelle Bewegungen von Körpern erzeugen auf der Erde ein Geräusch. Phytagoras schlussfolgerte mit dem Blick nach oben daraus, das massenreichere Körper einen ungleich lauteres Geräusch erzeugen müssten. Die dabei entstehenden Tonhöhen sind nach den damaligen Vorstellungen von den Geschwindigkeiten und von den Abständen zum Weltmittelpunkt abhängig. Um in diesen Gedanken eine Struktur zu bringen, griff er auf die Erfahrungen mit dem Monochord zurück. An dem vermeintlich von ihm erfundenen Instrument entdeckte er die musikalischen Intervalle. Seiner Vermutung nach, sind die Abstände der Planetenbahnen mit den Proportionen eine musikalische Harmonie identisch. Mit diesem Umstand beginnt eine Auseinandersetzung, die noch den barrocken Menschen in Atem hält.

In Kombination mit der Astronomie, lassen sich mehrere Perspektiven von Musik durchspielen. Zum einen wird mit dem arithmetischen Vorstoß ein Musikbegriff etabliert, dem ein sinnlich-klanglicher Bezug fehlt. Dieses Verhältnisdenken ist es dann auch, welche die Musik in den erlauchten Kreis der septem artes liberales bringt. Demgegenüber steht ein Musikbegriff, der sich ausschließliche auf das Hörende konzentriert. Komponisten übersetzen ihren nach oben gerichtetem Blick oder ihre mythischen Vorstellungen in genuin klangliche Erlebnisse. William Herschel, erster Oboist im Orchester am Hanover Square, zeigt seinen berühmten Kollegen Josef Haydn das selbstgebaute Teleskop. Vielleicht hat der Blick in den Nachthimmel Hadyn den Auftrag zu seiner musikalischen Schöpfungsgeschichte erteilt. Jean-Ferry Rebel stellt sich mit seiner 1737 entstandenen Suite „Die Elemente“ in die Reihe derjenigen, deren Gedanken sich um den Urknall drehen. Seine Antwort deckt sich musikalische durchaus mit den heutigen Erkenntnissen: der erste Satz ist mit „La Cahos“ überschrieben. Ein Cluster von Tönen erzeugt ein kakophonisches Chaos. Der im Anschluss folgende Reigen höfischer Tänze dürfte jedoch im wissenschaftlichen Kontext eher zu einem wippenden Fuß als zu einer weiterführenden Erkenntnis führen.
Der Vortrag wird diese Perspektiven verfolgen: Den astronomischen Weiten werden akustisch Räume an die Seite gestellt um sich in der Unendlichkeit besser zurecht zu finden.

Wentorfer Kulturwoche

20. Juni 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
Einfluss der Waldentwicklung auf die Artenvielfalt von Vögeln

Referent: PD Dr. Robert Sommer, Universität Rostock

Hauptstraße 18 d - Angerhof -🗺️

Eine ungestörte Entwicklung von Ökosystemen ist entscheidend für den Erhalt und Schutz von biologischer Vielfalt. Mecklenburg-Vorpommern besteht z. B. aus etwa 24 % Wald, der allerdings zu weit über 90% wirtschaftlich genutzt wird und zu einem großen Anteil aus Monokulturen von Fichte oder Kiefer besteht. Eine dauerhaft ungestörte Waldentwicklung ist nur in relativ kleinen und beschränkten Flächen, z. B. in Nationalparks, Naturschutzgebieten, "Naturwald-Reservaten" oder geschützten Altholzbeständen möglich.
Durch wissenschaftliche Untersuchungen ist bekannt, dass z. B. Buchenwälder erst nach einhundert Jahren ohne wirtschaftliche Nutzung einen spürbaren Anstieg in den Artenzahlen von z. B. Pilzen, Käfern oder Vögeln verzeichnen.
Doch müssen wir erst so lange warten, um den Gewinn einer kontinuierlichen Waldentwicklung für die Natur nachweisen zu können? Können wir auch heute schon zeigen, dass der Naturschutz in unseren Wäldern Effekte auf die Biodiversität hat?
Im Vortrag wird eine allgemeine Übersicht gegeben, wie sich die Effekte der natürlichen Waldentwicklung auf die Biodiversität in Wäldern auswirken und wie diese erkannt und beobachtet werden können. Dabei geht der Referent besonders die Vögel ein und gibt zu diesem Thema vergleichende Einblicke in den Białowieża-Urwald in Polen. Es wird erläutert, wie man mit Hilfe von sogenannten "Urwald-Reliktarten" Tierarten als Bioindikatoren für die Entwicklungszustände von Wäldern nutzen kann.
Robert Sommer hat in den letzten Jahren die Effekte von sogenannten Altholzbeständen Mecklenburg-Vorpommerns auf die Vogeldiversität selbst untersucht und lässt die Besucher im Vortrag daran teilhaben, wie eine wissenschaftliche Untersuchung dieser Art geplant und durchgeführt wird. Durch anschauliche Bilder können die Besucher einen Einblick in die Erlebnisse des Referenten in Wäldern bekommen. Es wird gezeigt, was sich dabei eigentlich hinter dem Wort "Biodiversität" versteckt und welche mathematischen Feinheiten damit ausgedrückt werden können. Neben den unterschiedlichen Artenmustern der Vögel in wirtschaftlich genutzten Wäldern und Altholzbeständen kann dabei z. B. die sogenannte "Betadiversität" ermittelt werden, welche die Unterschiede in der Zusammensetzung von Artengemeinschaften der Vögel anzeigt.

Wentorfer Kulturwoche

22. Juni 2019 08:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-BL
ZU STEINZEITGRÄBERN UND IN DAS STEINZEITDORF DITHMARSCHEN IN ALBERSDORF

Leitung: Manfred Blödorn, Fernsehredakteur i.R., Reinbek

Königsberger Allee, 21439 Schwarzenbek, Bushaltestelle🗺️

Zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Albersdorf liegt ein Museum ganz besonderer Art: Das Steinzeitdorf Dithmarschen. Auf einer Fläche von 40 Hektar ist in Zusammenarbeit mit Experten der Christian-Albrecht-Universi-tät zu Kiel und des Archäologischen Landesamtes in Schleswig jene Landschaft nachgebildet, wie sie in der Jungsteinzeit (ca. 5.000 bis ca.1.800 vor Christi Geburt) ausgesehen haben mag. In 14 Stationen wird das Leben der ersten Ackerbauern und Viehzüchter in ihren original nachgebauten Häusern (in Originalgröße) und auf den Feldern gezeigt und den Betrachtern vorgeführt. Höhepunkt ist ein begehbares Steinzeit- oder Großsteingrab.
Zwei Mitarbeiter des Steinzeitdorfes führen uns ab etwa 14.30 Uhr in etwa zwei Stunden in getrennten Gruppen auf einem Rundwanderweg über das Gelände und geben sachkundige Auskunft, auch über die Tier- und Pflanzenwelt.
Am Vormittag besuchen wir nach der Ankunft gegen 11.00 Uhr zwei noch gut erhaltene Großsteingräber in der Umgebung von Albersdorf „in situ“. Über dem Ganggrab von Bunsoh, das über Jahrhunderte hinweg mehrfach belegt wurde, liegt ein Deckstein, der auch als mythischer Schalenstein diente. Die Bedeutung der 300 Schälchen, eines Radkreuzes, der stilisierten menschlichen Hände und eines Fußabdrucks sind aber nach wie vor nicht eindeutig geklärt. Das zweite Grab ist ein Einzelgrab (Dolmen) und steht von Linden umsäumt in der Stadt selbst. Erst vor wenigen Jahren wurde es akribisch nachuntersucht. Dabei ergab sich, dass es im Laufe der Jahrhunderte zweimal belegt wurde. Der Deckstein des „Brutkamp“ wiegt etwa 23 Tonnen. Das Grab ziert das Wappen von Albersdorf.

Gegen 12.00 Uhr ist eine Mittagspause im Zentrum von Albersdorf vorgesehen. Wer nicht zu Mittag essen möchte, kann auf eigene Kosten am Bahnhof das Museum über die Geschichte Dithmarschens von der Eiszeit bis zu den mittelalterlichen Burganlangen besuchen.

Kosten: 45,-- € für Mitglieder; 55,-- € für Gäste (einschließlich Eintritt in das Steinzeitdorf)

Abfahrten:
8.30 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle Königsberger Allee an der B 207
8.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl an der B 207
9.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus an der B 5 / Weidenbaumsweg
Rückkehr: an Bergedorf ca. 19.00 Uhr


Juli Seitenanfang

28. Juli 2019 09:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-WE a
TAGESFAHRT IN DAS FREILICHTMUSEUM KIEKEBERG

Leitung: Karl-Heinz Weber, NABU Büchen

Schulweg 1, Büchen, Schule Büchen, Parkplatz🗺️

Das Freilichtmuseum Kiekeberg im Bereich der Harburger Berge umfasst über 40 historische Gebäude des 17. bis 20. Jahrhundert und beschäftigt sich vorrangig mit der Kulturgeschichte der nördlichen Lüneburger Heide und der angrenzenden Elbmarschen. Im Außengelände gibt es neben einer Reihe von historischen Gärten auch verschiedene alte Haustierrassen zu bewundern. Im „Haus des Handwerks“ werden auf 500 m² die wichtigsten ländlichen Gewerke präsentiert. Im modernen Ausstellungsgebäude bietet die Ausstellung „Spielwelten“ auf 650 m² Einblicke in die Spiel- und Spielzeugkultur nach dem Zweiten Weltkrieg.
Neben der genannten Darstellung von Spielen aus der Vergangenheit, an die sich viele ältere Personen sicher-lich noch gern erinnern werden, setzt das Freilicht-museum am Kiekeberg auf mehrere weitere thematische Schwerpunkte, so u.a. auf das „Leben auf dem Lande“, die „Technisierung in der Landwirtschaft“ und „Wasser als kostbares Gut“. Auf diese Weise werden beinahe in Vergessenheit geratene frühere Handwerkstechniken und Haushaltsgeräte ebenso in das Bewusstsein einer brei-teren Öffentlichkeit zurückgebracht wie das Wissen um alte Nutzpflanzen oder Haustierrassen.

Treffpunkt ab 9.00 Uhr ab Parkplatz Sporthalle Schule Büchen, Schulweg 1

Anreise in Fahrgemeinschaften, daher bitte vorherige Anmeldung unter 04158/651.


August Seitenanfang

29. August 2019 - 1. September 2019 📅 📤
Buchungscode ME-ST
AUF SPUREN HANS CHRISTIAN ANDERSENS NACH ODENSE UND KOPENHAGEN

Leitung: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Odense, Kopenhagen🗺️

Die Reise ist ein Nachklang zur Ausstellung „Hans Christian Andersen - Poet mit Feder und Schere“, die von Detlef Stein angeregt und kuratiert und unter der Schirmherrschaft von IKH Prinzessin Benedikte zu Dänemark durchgeführt wurde. Die Reise führt zunächst in die Geburtsstadt des Dichters, Odense. Dort haben sich zahlreiche Spuren Andersens erhalten, der in ärmsten Verhältnissen aufwuchs. Zudem erinnert eine museale Präsentation an den berühmten Sohn der Stadt, der zu einem der meistgelesenen Autoren aller Zeiten avancierte. Im Museum sind besondere Kostbarkeiten Andersens zu sehen, darunter Scherenschnitte, Erstausgaben seiner Werke oder ein Wandschirm, den der Dichter zu einer großen Collage gestaltet hat (1. Übernachtung Odense).
In Kopenhagen, der zweiten Reisestation, versuchte Andersen dann vergeblich sein Glück beim Theater, bis in ihm die Begabung als Schriftsteller erkannt und gefördert wurde. Rundgänge durch die Stadt führen an Orte aus Andersens Leben. Im Statens Museum oder im Thorvaldsens-Museum wird die Kunst der Andersen-Zeit, das sog. „Goldene Zeitalter der dänischen Kunst“, erfahrbar (2. und 3. Übernachtung in Kopenhagen).

Die Reise erfolgt mit der Bahn.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.
Dänemark ist wegen der sehr hohen Mehrwertsteuern ein teures Reiseland.
Kosten mit allen Eintritten und Führungen für Mitglieder im DZ p. P 780, -- €, für Gäste im DZ p. P. 830, -- €.
Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 100, -- €.
Die Anmeldung wird bis zum 31. Mai schriftlich erbeten.
Sie wird bis zum 17. Juni bestätigt.

29. August 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
EIN KÜNSTLER IM FOKUS - EDWARD HOPPER

Referent: Dr. Gabriele Himmelmann, Kunsthistorikerin, Hamburg

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

„Könnte man es in Worten sagen, gäbe es keinen Grund zu malen“ – so äußerte sich Edward Hopper (1882-1967) zu seinen Werken, deren visuelle Sprachfähigkeit wie ihr eigentümlicher, unterkühlter Realismus bis heute die Menschen fasziniert. Er schildert die Einsamkeit des Großstadtmenschen in urbanen Errungenschaften wie Bars, Schnellrestaurants, Vergnügungsparks und Hotelzimmern – gezeigt wird das Lebensgefühl der amerikanischen Gesellschaft dieser Zeit zwischen Mobilität und Anonymität, Fortschrittseuphorie und Isolation. Seine Bilder gelten als Inbegriff der Melancholie, der unerfüllten Sehnsüchte des modernen Lebens, der Isolation und Lebensleere; ihnen eigen ist eine zeitlose, universelle Eindringlichkeit.


September Seitenanfang

5. September 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
GRAVITATIONSLINSEN: FATA MORGANEN IN EINSTEINS UNIVERSUM

Referent: Dipl.-Phys. Carsten Busch, Geschichte der Naturwissenschaften, Universität Hamburg

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Eine der faszinierendsten Vorhersagen von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie aus dem Jahr 1915 ist die Existenz kosmischer Trugbilder, die durch sogenannte Gravitationslinsen verursacht werden. Erst 1979 wurde dann die erste Gravitationslinse entdeckt.
2015 erhielten Gravitationslinsen sogar einen Oscar (für visuelle Effekte): In „Interstellar“ konnten Kinozuschauer den spektakulären Anblick bewundern, den ein supermassives Schwarzes Loch mit mehreren hundert Millionen Sonnenmassen als Gravitationslinse bewirken würde. Doch die Geschichte dieser kosmischen Fata Morganen begann nicht erst mit ihrer Entdeckung, sondern lange vorher. Ihre Theorie wurde von schillernden Wissenschaftlern und Amateuren entwickelt – von Geistersehern, Träumern und Propheten.
Lernen Sie im allgemeinverständlichen Vortrag Gravitationslinsen, die spannende Geschichte ihrer Erforschung und auch die besonderen Menschen kennen, die in dieser Geschichte eine Rolle spielen!

12. September 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich II
PAUL GAUGIN UND DIE KÜNSTLERKOLONIE VON PONT AVEN

Referent: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

In den späten 1880er Jahren arbeitete Paul Gauguin mit anderen Malern im kleinen Pont Aven, einem Dorf in der Bretagne. Das traditionelle Landleben und das lokale Brauchtum setzte Gauguin in einer zukunftsweisenden Malerei ins Bild, die schon bald Symbolismus genannt werden wird. Nicht mehr an der äußeren, sichtbaren Wirklichkeit wollte der Maler seine Kunst orientieren, sondern sie vielmehr aus dem „mysteriösen Zentrum seines Denkens“ schöpfen. Nicht nur sein Austausch mit Malern wie E. Bernard oder V. van Gogh, sondern auch seine Pläne, Europa zu verlassen, fallen in den im Vortrag beschriebenen Abschnitt von Gauguins Leben.

19. September 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
ALEXANDER VON HUMBOLDT – ENTDECKER DER WELT – ANLÄSSLICH SEINES 250. GEBURTSTAGES

Referent: Dr. Werner Budesheim

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Am 14. September 1769 kam Alexander von Humboldt in Tegel zur Welt. Es galt im Vergleich zu seinem um zwei Jahre älteren Bruder Wilhelm eher als schwächlich und flatterhaft. Dabei zeigte sich in frühen Jahren, noch unerkannt, seine breit gefächerte Neugier an den Erscheinungen der Welt. Wie damals üblich, ging die Bildung beim Adel und dem „besseren“ Bürgertum über Hauslehrer. Sprachen, Zeichnen, Musik waren Pflicht. A. v. Humboldt interessierte sich früh für Botanik. In Frankfurt /Oder begann er mit dem Studium der Kameralia (heute wohl Volkswirtschaftslehre). Er wechselte zu der damals sehr anerkannten Universität Göttingen. Von Göttingen begann er seine erste große Reise über Kassel, Frankfurt nach Mainz, wo er Georg Forster, der mit Cook die Welt umsegelt hatte, besuchte. Gemeinsam fuhren Sie den Rhein hinab und von Calais dann nach England. Das war der Beginn von weltumspannenden Reisen und Erkundungen von Südamerika bis nach Asien. Sein höchstes Glück sei, soll er einmal gesagt haben, nicht der erfolgreich Anschluss eines Unternehmens, sondern die Aussicht und die Planung für ein neues.

21. September 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode MU-BU b
BESUCH DES DEUTSCHEN PANZERMUSEUMS IN MUNSTER

Leitung: Dr. Werner Budesheim

Königsberger Allee, 21439 Schwarzenbek, Bushaltestelle🗺️

Die Wiederbewaffnung des deutschen Teilstaates Bundesrepublik Deutschland begann unter amerikanischer Regie mit der Gründung der Bundeswehr im Jahre 1955. Die Erstausrüstung dieser Bundeswehr, besonders was das Heer betrifft, kam aus Amerika, finanziert durch den sog. Julius-Turm, das waren Rücklagen aus den Wirtschaftswunderjahren unter dem damaligen Finanzminister Julius Schäffer von rund 20 Mrd. DM. Die ersten amerikanischen Panzer an die Bundeswehr waren vom Typ M 41, ein leichter Panzer, der den damaligen Anforderung im beginnenden „Kalten Krieg“ in keiner Weise genügte. Es war eigentlich „Müll“, den die Amerikaner, gut bezahlt, loswerden wollten. Er diente der jungen Bundeswehr eigentlich nur für Schulungs- und Ausbildungszwecke. Danach kam der M 47, der schon im Korea-Krieg eingesetzt war. Es wurden dabei auch Panzer geliefert, deren Einschusslöcher zubetoniert waren. Danach kam der relativ neue Panzer M 48 A 1 und M 48 A 2 in der Zeit um 1962. Damals war die Bundeswehr mit Zivilangestellten um die 500.000 Mann stark. Es war auch die Zeit um die sog. Kuba-Krise, es drohte ein Dritter Weltkrieg. Danach baute die Bundesrepublik ihre benötigten Panzer wieder selbst. Es kam der Leopard 1 und 2 und dazu verschiedene Erweiterungstypen, die dann – so oder so gesehen – auch zu „Exportschlagern“ wurden. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Panzerwaffe in verschiedenen Ländern seit dem 1. Weltkrieg bis zur Gegenwart der Bundeswehr, in einer Zeit in der sich - leider - wieder verstärkt Spannungen in der Welt aufbauen.

Abfahrten:
8.00 Uhr ab Schwarzenbek
Bushaltestelle Königsberger Allee B 207
8.20 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl B 207
8.30 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus Ecke Weidenbaumsweg – B 5
Rückfahrt ab 15.00 Uhr

Teilnehmerkosten:
45, -- € für Mitglieder
55, -- € für Gäste
(Eintritte und Führungen sind enthalten)
Die Anmeldung wird bis zum 15. Aug. erbeten.

26. September 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich III
EIN JAHR UNESCO-WELTKULTURERERBE – HAITHABU UND DAS DANEWERK

Referent: Matthias Maluck M.A., Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein, Schleswig

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Am 30. Juni 2018 knallten im fernen Bahrein und im Archäologischen Landesamt in Schleswig die Sektkorken: Der „Archäologische Grenzkomplex Haithabu und Danewerk“ war von der UNESCO - dem Weltrat für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation - nach jahrelanger Prüfung zum Weltkulturerbe erklärt worden. Schleswig-Holstein hatte damit nach der Altstadt von Lübeck und dem Wattenmeer ein drittes Welterbe von „außergewöhnlichem universellem Wert“.

Vom 8. bis zum 11. Jahrhundert besaß die von einem Halbkreiswall geschützte Wikinger- und Seehandelsstadt Haithabu mit ihren rund 3.000 Einwohnern am Ende der Schlei einen sehr hohen Bekanntheitsgrad in der damals bekannten Welt. Wie auch in Birka im schwedischen Mälarsee flossen hier die Handelsströme aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Händler und Handwerker aus allen Ländern - selbst aus dem Mittleren Asien - verkauften und produzierten hier ihre Waren. Ein noch heute sichtbarer rund 27 Kilometer langer Wall von Haithabu bis nach Hollingstedt an der Treene, wo sich der „Nordseehafen“ der Wikinger befand, schützte nicht nur den Transportweg und die Waren, sondern auch die nördlich davon siedelnden Dänen (Jüten) gegen die aus dem Süden vordringenden Sachsen, Franken und Slawen. Das Danewerk, das nach neuesten Untersuchungen bereits in der Mitte des fünften Jahrhunderts angelegt wurde, diente als Grenzanlage und hatte nur einen offiziellen Durchgang am Ochsenweg, der von Norden nach Süden quer durch Jütland führte.
Matthias Maluck schildert in seinem Vortrag nicht nur die wichtigsten geschichtlichen Ereignisse Haithabus bis zu ihrem Untergang 1066, sondern berichtet als versierter Insider über die zahlreichen Versuche und Rückschläge, das Projekt zu einem Weltkulturerbe werden zu lassen. Seit 2004 bemühten sich sein Team des Archäologischen Landesamtes und er um die Bewerbung. Als eine internationale Kooperation mit Island, Norwegen, Schweden, Dänemark und Estland scheiterte, versuchte Schleswig-Holstein ab 2014 einen am Ende erfolgreichen Alleingang. Die am Danewerk liegenden Gemeinden und Kreise unterstützten den Plan nachhaltig.

30. September 2019 - 4. Oktober 2019 📅 📤
Buchungscode ME-WE
DAS BIOSPHÄRENRESERVAT „OBERLAUSITZER HEIDE UND TEICHLANDSCHAFT“- LAND DER TAUSEND TEICHE

Leitung: Karl-Heinz Weber, NABU Büchen

Bautzen - Hoyerswerda - Senftenberg🗺️

Das im Osten Sachsens gelegene Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ umfasst Teile der größten zusammenhängenden Teichlandschaft Europas und des Oberlaufs der Spree. Es wurde auf Grund seiner einzigartigen Naturausstattung bereits 1990 als Landschaftsschutzgebiet und ab 1994 als Biosphä-renreservat ausgewiesen. Längst wirken die ehemals künstlich geschaffenen Wasserflächen wie natürlich entstandene Seen, die zusammen mit Gräben, Bächen und Flüssen ein dichtes, miteinander verbundenes Gewässersystem bilden. Zusammen mit Mooren, Heiden und Dünen ist das Biosphärenreservat deswegen durch eine unerwartet große biologische Vielfalt charakte-risiert, in der noch viele natürliche Prozesse ohne anthropogene Einflüsse ablaufen können. Als Charakter-tier dieser ungewöhnlich reizvollen Landschaft gilt der Fischotter, der hier eines der reproduktions-stärksten Vorkommen Deutschlands aufweist.
Generationen von Menschen prägten und prägen die unterschiedlichen Landschaftsbilder bis heute, nicht zuletzt auch deshalb, weil sich über Jahrhunderte hinweg das kleinste slawische Volk, die Lausitzer Sorben, seine nationalen Eigenheiten bewahren konnte, so dass die Lausitz nach wie vor zweisprachig ist und Brauchtum und Kultur hier vielfach reicher sind als anderorts.
Wesentliches Ziel des Biosphärenreservates ist es deshalb, sowohl die vielen kulturellen Eigentümlichkeiten als auch die entstandenen naturnahen Ökosysteme mit ihrer großen gebietstypischen Arten- und Formenvielfalt gemäß den Vorgaben der UNESCO zu erhalten und zu entwickeln.

Teilnahmekreis:
Fachleute aus Naturschutzverbänden, Umweltbildung, Natur-und Umweltschutz, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, Interessierte.
Referenten: Referenten und Referentinnen aus verschiedenen Institutionen der Region

Teilnahmebeitrag: 380,- € inklusive Übernachtung/Frühstück, zzgl. Verpflegungskosten

Veranstalter/Anmeldung: NABU Schleswig-Holstein, Gruppe Büchen
c/o Karl-Heinz Weber Kanalstraße 6,
21514 Siebeneichen
Telefon 04158/651 oder Fax 04158/890023
E-mail: khpew@web.de

Die Anerkennung als Bildungsfreistellungsveranstaltung wurde beantragt.
Lehrkräfte aus Schleswig-Holstein können für die Teilnahme an dieser Veranstaltung Dienstbefreiung beantragen.
Für Mitglieder des Naturschutzdienstes ist dies eine anerkannte Fortbildungsveranstaltung.

Anmeldeschluss: 31. Juli

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen und dem Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein)


Oktober Seitenanfang

1. Oktober 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
SCHWARZ - EINIGE AUFHELLENDE KULTURGESCHICHTLICHE GEDANKEN ÜBER DAS DUNKLE

Referent: Prof. Frank Böhme, Hochschule für Musik und Theater, Dekanat 12

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Mit der Nennung der Farbe Schwarz wird der Resonanzraum der Bedeutungszuordnungen in Erregung versetzt. Wie kaum eine andere Farbe ist die kulturelle Symbolik von einem globalen Kontrastreichtum geprägt. Im Gegensatz zu anderen Farben entzieht sich das „Phänomen Schwarz“ aber eigenartiger Weise einer kategorialen Bestimmung. Dies mag der Tatsache geschuldet sein, dass sie meist mit anderen Farben assoziiert oder kombiniert wird. Dadurch ist man bei einer kulturgeschichtlichen Annährung gezwungen, die anderen Farben mitzudenken. Der interdisziplinäre Blickwinkel ist der Einzige, um die Bedeutungsebenen des Schwarzen angemessen reflektieren zu können. Für diesen Vortrag operieren wir also vom Standpunkt des Schwarzen aus und legen das Spektrum der Bedeutungsebenen frei.
Trotz der Lichtabsorption hat das Schwarze eine intentionale Ausstrahlung. Für den Ökonomen ist das Erzielen von schwarzen Zahlen Berufsmotivation nur bei der Verfehlung des Jahreszieles und der damit verbundenen Rotfärbung der Bilanz ist der „Schwarze Peter“ ziemlich schnell gefunden. In einer globalisierten und farbenfrohen Gesellschaft hat natürlich auch das „Schwarzmalen“ der apokalyptisch eingestellten Mitmenschen ihren festen Platz, dem man nicht zuletzt mit dem sprichwörtlich „schwarzen Humor“ begegnen kann. Die Ursprünge der modischen Eleganz, die mit der Farbe Schwarz verbunden sind, liegen in der Zeit, als diese Farbe ein Symbol der sozialen Abgrenzung war. Schwarz war in Europa jahrhundertelang die Farbe, an der man die Zugehörigkeit zur Aristokratie erkennen konnte. Ein Blick auf die Schwarz-Weiß Fotos der 20er Jahre zeigt wie die weibliche Modewelt diese Trennlinie einreist. Heutzutage hat schwarze Eleganz einen festen Platz im zeitgenössischen Modebild. Schwarze Löcher am Himmel entziehen sich einem schnellen Verständnis, haben aber etwas genauso Geheimnisvolles wie die schwarze Line der japanischen Kalligraphie.
Alles Farbige ist eingebettet in den elementaren Kontrast von Schwarz und Weiß. Ohne diese beiden Abtönfarben gäbe es keine Kontrastierungen in der farbigen Umwelt. Im Schwarzen verliert sich alles Farbige, im Weißen löst es sich auf. Über das Schwarze nachdenken heißt sich dem Farbigen bewusster zu werden.
Mit diesen Zeilen ist es jetzt „Schwarz auf Weiß“: dieser Vortrag bemüht sich um eine weitgefächerte Aufhellung.

15. Oktober 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich V
VIETNAM UND KAMBODSCHA – DIE NEUEN TIGERSTAATEN ASIENS?

Referent: Prof. Dr. Martin Pries, Universität Lüneburg

Blumenstraße 29, 21481 Lauenburg, Hotel Bellevue🗺️

Die beiden asiatischen Staaten erleben in den letzten Jahren ein rasantes Wirtschaftswachstum. Mit den steigenden Löhnen in China verlagern immer mehr Unternehmen ihre Produktion nach Vietnam und Kambodscha.
Vietnam war nach dem 2. Weltkrieg lange Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen.
Nach dem Sieg Nordvietnams über den westlich orientierten Süden übernahm zunächst ein kommunistisches Regime die Kontrolle mit starker Planwirtschaft.
Die Liberalisierung der Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten führte zu einem rasanten Wirtschaftswachstum. Besonders starken Einfluss übt der ehemalige Verbündete China aus.
Beide Länder haben eine konfliktreiche Vergangenheit. In Vietnam hinterließ der Krieg schwere Zerstörungen, in Kambodscha wütete die Roten Khmer schwer in der eigenen Bevölkerung. Unzählige Kulturgüter gingen in der Zeit verloren, vieles blieb aber auch erhalten.
Im Vortrag soll der Kontrast zwischen dynamisch wachsenden Städten und historischen Stätten herausgearbeitet werden.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Lauenburg)

24. Oktober 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
IONIEN – BRÜCKE ZWISCHEN GRIECHENLAND UND ORIENT

Referent: Dr. Claudia Tanck, Althistorikerin, Lauenburg

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Im Mittelpunkt dieses Vortrages steht eine Region, deren Bedeutung für die Entwicklung der griechischen Kultur nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Im 11. und 10. Jahrhundert v.Chr. verließen Menschen Griechenland, um sich an der Küste Kleinasiens niederzulassen. Träger dieser Wanderung war vor allem der griechische Stamm der Ionier, weshalb der Landstrich zwischen Phokaia und Milet auch Ionien genannt wird. An der Küste wurden nach griechischem Vorbild Städte angelegt, die als autonome Stadtstaaten konzipiert waren. Im 6. Jahrhundert v. Chr. kamen diese Städte unter den Einfluss des Lyderreiches und anschließend des Perserreiches, konnten aber stets weitgehend ihre kulturelle und anfänglich auch ihre politische Selbstständigkeit wahren. Dank dieser Konstellation - zum einen dem Meer zugewandt, zum anderen in das Hinterland eingebunden - wurde Ionien zum Mittler zwischen griechischer und altorientalischer Kultur. Religiöse Vorstellungen der Griechen verschmolzen mit denen der eingesessenen Bevölkerung, wie das Beispiel der Artemis von Ephesos zeigt, und in Ionien liegt auch die Wiege der griechischen Philosophie, die deutliche Einflüsse altorientalischer Weisheitslehren zeigt. Auch die Anfänge der systematischen Stadtplanung und die Übernahme des Münzwesens aus dem benachbarten Lydien liegen in Ionien.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek )

25. Oktober 2019 13:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-WE b
BESUCH DES KOMPETENZZENTRUMS „HOLZHERKÜNFTE“ IN LOHBRÜGGE

Leitung: Karl-Heinz Weber, Nabu BüchenDr. Gerald Koch, Thünen-Institut für Holzforschung, Lohbrügge

Schulweg 1, Büchen, Schule Büchen, Parkplatz🗺️

Treffpunkt: Parkplatz Sporthalle Büchen, 13.00 Uhr oder direkt am Institut für Holzforschung, Leuschner-straße 91 in Hamburg-Bergedorf um 14.00 Uhr.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl bitte vorherige Anmeldung unter Telefon 04155/2370.

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DEM HOLZ DETEKTIVISCH AUF DIE FASER GESCHAUT – AUS DER ARBEIT DES THÜNENKOMPETENZZENTRUMS „HOLZHERKÜNFTE“ IN LOHBRÜGGE

Als Beitrag zum globalen Waldschutz ist im Jahr 2013 in der EU eine neue Holzhandelsverordnung in...

26. Oktober 2019 14:00 Uhr 📅 📤
GÖTTLICHE PROPORTIONEN – EIN SEMINAR ÜBER EINE ANDERE – RATIONALE TRIGONOMETRIE

Leitung: Prof. Dr. Thomas Schramm, HafenCity Universität Hamburg - Studiengang Geodäsie und Geoinformatik

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Der Mathematiker Norman J. Wilberger aus Sydney hat mit seinem Buch „Divine Proportions: Rational Trigonometry to Universal Geometry“ einen durch die babylonische und griechische antike Mathematik inspirierten Zugang zur Geometrie vorgelegt, der auf die Einführung trigonometrischer Funktionen wie Sinus und Kosinus verzichten kann, ohne etwas an Aussagekraft zu verlieren und ganz neue Einblicke in die euklidische Geometrie und darüber hinaus ermöglicht. Anstatt mit Winkeln und Seitenlängen operiert die rationale Trigonometrie systematisch mit sogenannten Spreizungen und Quadranzen, die sich einfach und intuitiv aus quadratischen Seitenverhältnissen ergeben.
Dieser nicht nur didaktisch interessante neue Zugang vereinfacht viele Anwendungen z.B. aus Physik oder Vermessung.
In diesem zweitägigen Seminar soll das Konzept vorgestellt und wesentliche Aussagen nachvollzogen werden. Es werden einige Anwendungen insbesondere aus der Vermessung aufgezeigt bzw. konkret nachgerechnet, und es soll diskutiert werden, inwieweit sich tatsächlich Vorteile der rationalen Trigonometrie bieten. Zur frei verfügbaren digitalen Version Wildbergers Buch werden auch Handreichungen und Übungsblätter zur Verfügung gestellt. Dieses Seminar richtet sich an mathematisch interessierte Laien, Anwender und natürlich Lehrerinnen und Lehrer, die einmal einen anderen Blickwinkel auf die Geometrie haben möchten.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Anmeldung erforderlich.

Schauen Sie sich bitte auch folgende Information an:

GÖTTLICHE PROPORTIONEN – EIN SEMINAR ÜBER EINE ANDERE – RATIONALE TRIGONOMETRIE

Der Mathematiker Norman J. Wilberger aus Sydney hat mit seinem Buch „Divine Proportions:...


November Seitenanfang

5. November 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich II
PETER SINGER: BIOETHIKER ODER SCHARLATAN

Referent: PD Dr. Maria Moss, Leuphana Universität Lüneburg

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Ein Interview mit dem australischen Moralphilosophen Peter Singer war in der FAZ mit den Worten überschrieben: „Sind Sie der gefährlichste Mann der Welt, Mr. Singer?“ Wie kann ein Mann, der sich vor Auszeichnungen kaum retten kann, der Bücher veröffentlicht mit Titeln wie „Leben retten – Wie sich Armut abschaffen lässt“ und der seit 1999 an der renommierten Princeton University lehrt, der „gefährlichste Mann der Welt“ sein? Doch Peter Singer ist in der Tat ein Mann, dessen Erscheinen regelmäßig von Demonstrationen begleitet wird und dessen Vorträge regelmäßig ausgepfiffen werden. Warum es zu diesen so unterschiedlichen Bewertungen kommt, soll in dem Abendvortrag näher beleuchtet werden.

7. November 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich IV
GIACOMO CASANOVA – GESCHICHTE SEINES LEBENS

Referent: Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker Kiel

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Liebhaber und Verführer der Frauen, weitgereist, Spieler und Hochstapler – der Name Casanova (1725-98) steht für Laster, Müßiggang und Verführungskunst. Doch der berühmteste aller Venezianer war in Wirklichkeit ein Multitalent und betätigte sich unter anderem als Schriftsteller, Jurist, Violinist und verkehrte mit so mancher Größe seiner Zeit wie dem Preußenkönig Friedrich II. oder der Zarin Katharina der Großen. Anhand von Auszügen aus seinen Memoiren, historischen Zitaten und Lichtbildern entwirft der Vortrag ein lebendiges Bild des ereignisreichen Lebens einer der schillerndsten Figuren des 18. Jahrhunderts.

9. November 2019 14:00 Uhr 📅 📤
GÖTTLICHE PROPORTIONEN – EIN SEMINAR ÜBER EINE ANDERE – RATIONALE TRIGONOMETRIE

Leitung: Prof. Dr. Thomas Schramm, HafenCity Universität Hamburg - Studiengang Geodäsie und Geoinformatik

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Der Mathematiker Norman J. Wilberger aus Sydney hat mit seinem Buch „Divine Proportions: Rational Trigonometry to Universal Geometry“ einen durch die babylonische und griechische antike Mathematik inspirierten Zugang zur Geometrie vorgelegt, der auf die Einführung trigonometrischer Funktionen wie Sinus und Kosinus verzichten kann, ohne etwas an Aussagekraft zu verlieren und ganz neue Einblicke in die euklidische Geometrie und darüber hinaus ermöglicht. Anstatt mit Winkeln und Seitenlängen operiert die rationale Trigonometrie systematisch mit sogenannten Spreizungen und Quadranzen, die sich einfach und intuitiv aus quadratischen Seitenverhältnissen ergeben.
Dieser nicht nur didaktisch interessante neue Zugang vereinfacht viele Anwendungen z.B. aus Physik oder Vermessung.
In diesem zweitägigen Seminar soll das Konzept vorgestellt und wesentliche Aussagen nachvollzogen werden. Es werden einige Anwendungen insbesondere aus der Vermessung aufgezeigt bzw. konkret nachgerechnet, und es soll diskutiert werden, inwieweit sich tatsächlich Vorteile der rationalen Trigonometrie bieten. Zur frei verfügbaren digitalen Version Wildbergers Buch werden auch Handreichungen und Übungsblätter zur Verfügung gestellt. Dieses Seminar richtet sich an mathematisch interessierte Laien, Anwender und natürlich Lehrerinnen und Lehrer, die einmal einen anderen Blickwinkel auf die Geometrie haben möchten.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Anmeldung erforderlich.

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GÖTTLICHE PROPORTIONEN – EIN SEMINAR ÜBER EINE ANDERE – RATIONALE TRIGONOMETRIE

Der Mathematiker Norman J. Wilberger aus Sydney hat mit seinem Buch „Divine Proportions:...

14. November 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich II
KANDINSKY, KLEE UND DAS KÜNSTLERLEBEN IN MÜNCHEN

Referent: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Der Vortrag stellt Wassily Kandinskys und Paul Klees Schaffen im München der Jahrhundertwende vor. Im Spannungsfeld von Akademie und Secessionsbewegung entfaltete sich in der Stadt eine lebendige Kunstszene, aus der avancierte Künstlergruppen wie z.B. die „Neue Künstlervereinigung München“ oder der „Blaue Reiter“ hervorgingen. Neue bildkünstlerische Ideen, Literatur, Musik und Weltanschauung flossen dabei ineinander. Der Vortrag schildert atmosphärisch die Stadt, die in jener Zeit eine der wichtigen Zentren der deutschen Kunst war.

18. November 2019 - 25. November 2019 📅 📤
Buchungscode ME-NN
VENEDIG IM NOVEMBER UND 58. BIENNALE

Leitung: N. N.

Venedig🗺️

Nachdem Venedig 2018 ganz im Zeichen des 500. Geburtstag Tintorettos stand, hält ab Mai 2019 wieder die moderne Kunst Einzug in die Giardini, auf das Gelände des Arsenals und in die vielen eigens zur Biennale geöffneten Palazzi. Die Idee, alle zwei Jahre zeitgenössische Kunst vor historischer Kulisse zu präsentieren, erfanden die Venezianer bereits 1895 und schufen mit der Biennale eine der am meisten kopierten Konzepte moderner Ausstellungspraxis.
Die 58. Biennale steht unter der Überschrift „May You Live in Interesting Times“ und wird kuratiert von Ralph Rugoff, dem Direktor der Londoner Hayward Gallery. Er verspricht, die älteste Kunstschau unserer Zeit zu einem echten Publikumsspektakel zu machen…
Auf dem Programm stehen 2019 außerdem unter anderem eine Fahrt zur Klosterinsel San Lazzaro degli Armeni und ein Besuch in der Werkstatt Saverio Pastors, Meisters der Forcola-Schnitzkunst. Der obligatorische Ausflug auf das Festland führt 2019 nach Verona, in die größte Stadt des Veneto.
(Die Reisedaten können sich bis um drei Tage verschieben. Sie hängen ab von den Flugplänen, die erst Mitte des Jahres 2019 veröffentlicht werden)

20. November 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VI
HEILKRAFT AUS DEM BIENENKORB

Referent: Dipl. Oecotrophologin Renate Frank, Roseburg

Schulweg 1, Büchen, Schule Büchen, Eingang D🗺️

Zu den ältesten Heilmethoden der Menschheit gehört die therapeutische Anwendung von Bienenprodukten. Honig, Propolis, Blütenpollen, Gelée royale, Bienengift und Wachs enthalten eine Vielzahl wirksamer Inhaltsstoffe und helfen bei manchen gesundheitlichen Beschwerden, bei denen Medikamente versagen. Bienenprodukte werden immer interessanter für die Behandlung von Krankheiten, die durch Antibiotika resistente Bakterien ausgelöst werden. In der Therapie dieser Beschwerden haben sich oftmals Honig und Propolis bewährt. Blütenpollen tragen dazu bei, ein starkes Immunsystem aufzubauen und Krebserkrankungen besser zu überstehen. Bienenwachs ist ein wertvoller Bestandteil von Hautpflegemitteln. Gelée royale ist Nerven- und Gehirnnahrung und empfehlenswert bei Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Bienengift kann zur Linderung von rheumatischen Beschwerden und Schmerzen eingesetzt werden. Bienenprodukte können ebenso wie andere Naturheilmittel zu Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen führen. Deshalb müssen sie bei der richtigen Indikation, in der richtigen Dosierung und über den richtigen Zeitraum eingesetzt werden, wenn sie positive Wirkungen entfalten sollen. Wie das geht, wird in dem Vortrag erläutert.


Dezember Seitenanfang

12. Dezember 2019 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
IST ASTRONOMIE ROMANTISCH?

Referent: Prof. Dr. Thomas Schramm, HafenCity Universität Hamburg - Studiengang Geodäsie und Geoinformatik

Hauptstraße 18d, 21465 Wentorf bei Hamburg, Angerhof🗺️

Astronomie in der Zeit der Romantik am Beispiel der Geschwister Herschel. Wie entwickelt sich der dazugehörige Wissenschaftsbegriff im deutschen Idealismus zwischen Kant und Hegel? Wie stehen wir heute dazu? Mit durchaus persönlichen Einsichten von der Faszination des Sternenhimmels und der aktuellen High-Tech-Astrophysik.

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