Tagesexkursionen 2011

Es werden 10 Termine im Zeitraum vom 01.01.2011 bis 31.12.2011 angezeigt.
Hier klicken, um das aktuelle Programm anzuzeigen.

Gehe zu Monat: April Mai Juni Juli November

 

Die Anmeldungen zu den Tagesexkursionen gelten als bestätigt, wenn sie nicht spätestens 7 Tage vor Beginn der Exkursion schriftlich oder fernmündlich widerrufen sind. Die Teilnehmerkapazitäten sind begrenzt. Mitglieder der Akademie werden vorrangig aufgenommen. Im Übrigen richtet sich die Aufnahme nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.

Der TEILNEHMERBEITRAG für die Tagesexkursionen ist unter der jeweiligen Exkursion angegeben. Davon unabhängig beträgt er für Schüler/Studenten 15,00 €, sofern Mitglied 10,00 €.

Kinder unter 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen sind kostenfrei, müssen aber ebenfalls rechtzeitig angemeldet sein. Der Teilnehmerbeitrag wird spätestens 10 Tage vor Beginn der Exkursion auf das Konto der Akademie erbeten. Die Überweisung ist die Grundlage dafür, ob die Exkursion durchgeführt werden kann oder nicht. Fällt eine Exkursion aus, wird der überwiesene Teilnehmerbeitrag rückerstattet. Die Kosten für ein Mittagessen sind im Exkursionsbeitrag nicht enthalten. Es wird jeweils ausreichend Zeit für eine Mittagspause gegeben, die in einer Gaststätte gemeinsam verbracht werden kann. Die entsprechenden Vorsorgen werden getroffen.

April Seitenanfang

2. April 2011 09:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-WI
HAMBURG-WILHELMSBURG PERSPEKTIVEN FÜR EINEN BENACHTEILIGTEN STADTTEIL

Leitung: Dipl.-Geogr. Eike Winkler,
Dr. Stefan Brauckmann M.A.

S-Bahn Wilhelmsburg🗺️

Wilhelmsburg und die Hamburger Elbinsel waren in der
Vergangenheit immer wieder einschneidenden Entwicklungen
und Veränderungen unterworfen. Wurde die Elbinsel
vom Beginn der Eindeichung im 14. Jahrhundert bis
zur Industrialisierung in erster Linie landwirtschaftlich
genutzt, setzte Mitte des 19. Jahrhunderts eine über hundertjährige
Dominanz von Industrie, Hafen und Verkehr
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ein, die vor allem den Westen Wilhelmsburgs nachhaltig
prägte. Mit dem wirtschaftlichen Strukturwandel geriet
Wilhelmsburg spätestens in den 1980er Jahren in eine
tiefe Krise, die zudem erhebliche Auswirkungen auf das
Image des Stadtteils und seiner Bewohner hatte. Mit dem
Sprung über die Elbe und der IBA/IGS 2013 wird aktuell
versucht, den wirtschaftlichen, sozialen und städtebaulichen
Problemen der Elbinsel entgegen zu wirken und ihre
öffentliche Wahrnehmung zu verbessern.
Im Mittelpunkt der Exkursion stehen die Genese der vielschichtigen,
urbanen Kulturlandschaft Wilhelmsburgs sowie
aktuelle städtebauliche Probleme und Entwicklungen
des Stadtteils (u.a. Vorstellung und Diskussion von IGSProjekten
unter Mitwirkung einer ständigen Mitarbeiterin
der IGS Hamburg 2013 GmbH).

Beginn: 9:00 Uhr (Vorplatz S-Bahn Wilhelmsburg)
Ende: ca. 16:00 Uhr (S-Bahn Veddel)
Es wird ein gültiges Tagesticket des HVV benötigt.
Teilnehmerbeitrag:
20,00 für Mitglieder
25,00 für Gäste

10. April 2011 10:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-MA
DIE FESTUNG HAMBURG (1611 1625) IM HEUTIGEN STADTBILD

Leitung: Prof. Dr. Dr. Ulrich Matthée

Auf dem Stintfang, Hamburg🗺️

1611 1625 baute der niederländische Ingenieur-Kapitän
Valkenborgh die Festung Hamburg mit 22 Bastionen
und 11 Ravelins, dazu 2 Außenwerke: Sternschanze und
Hornwerk (heute Hotel Hafen Hamburg. Die Festung
war als 5/8-Kreis konzipiert (Zirkelspitze in St. Nikolai)
und prägt mit den Wällen und der Glacis noch heute das
Stadtbild (z.B. der Hauptbahnhof steht auf der Hyronimus-
Bastion, der Bismarckturm auf der Caspar-Bastion). Die
Bastionen tragen die Vornamen von 22 Ratsherren. Der
23. Ferdinand wurde mit dem Ravelin verewigt, der
heute als Schiffsanleger vor dem Hotel Atlantic dient.
Um die überschwemmte Wiese durchqueren zu können,
die durch Aufstauen der Alster durch Müller Reese (Reesendamm) entstanden war, teilte sie Valkenborgh. So entstanden
Binnen- und Außenalster. Die Bewährungsprobe
gleich nach der Einweihung: Wallenstein überquerte
mit Heeresmacht die Alster in respektablem Abstand beim
Winterhuder Fährhaus.

Wir gehen von der Albertus-Bastion (Nr. 1/DJH auf dem
Stintfang) bis zur Ericus-Bastion (Nr. 16/am Zollamt).
Treffpunkt: 10.00 Uhr DJH Stintfang (U/S-Landungs-brücken).
Ende gegen 16.00 Uhr. Zeit für eine Mittagpause
wird gegeben.

Teilnehmerbeitrag:
20,00 für Mitglieder
25,00 für Gäste


Mai Seitenanfang

7. Mai 2011 07:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-KE
DIE WERLABURG IM NÖRDLICHEN VORLAND DES HARZES

Leitung: Prof. Dr. Horst Keiling
Dr. Werner Budesheim
Elke Frobese, M.A.

Führung über das Gelände der ehemaligen Kaiserpfalz Werla von Elke Frobese, M.A.🗺️

Schon die Grabungen in den 30er und den 60er Jahren
des 20. Jahrhunderts lieferten umfangreiche Kenntnisse
zur Größe und Beschaffenheit der Pfalzanlage der Werla.
Doch neuere Methoden brachten nun viele neue Erkenntnisse
zu Tage. Eine bekannte Mauer innerhalb der inneren
Vorburg konnte neu datiert werden, woraus sich ergibt,
dass die Werla in der eigentlichen Pfalzzeit viel kleiner
war, als früher angenommen. Auch ein neu entdeckter
Turm lässt darauf schließen, dass auf der Werla die Anlage
einer Stadt geplant war. Seit dem letzten Jahr wird das
Gelände bereits als Archäologie-Park hergerichtet. Durch
die Aufschüttung der Wälle als Abgrenzung von Kern- und
Vorburg gewinnt der Betrachter ein Gefühl für die räumlichen
Dimensionen auf dem Gelände. Wir werden uns vor
Ort ein Bild von den Maßnahmen machen, die zukünftigen
Besuchern der Pfalz das mittelalterliche Leben näher
bringen sollen.
Auf der Rückfahrt ist ein Besuch in Wolfenbüttel eingeplant.

Ablauf:
7.00 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle B 207 Ecke
Hamburger Straße
7.20 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Grotensahl B 207
7.30 Uhr ab Bergedorf S-Bahn (ZOB) Lohbrügger Seite
(Weitere Zusteigestationen werden später benannt)

Teilnehmerbeitrag:
37,00 für Mitglieder
47,00 für Gäste

7. Mai 2011 14:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-WE
LEBEN IN UNSEREN KIESGRUBEN

Leitung: Barbara Denker,
Biologin, Witzeeze

Sporthalle Büchen🗺️

Im Rahmen der landesweiten Aktionswoche Naturerlebnis
heimischer Tier- und Pflanzenwelt laden die VHS Büchen-
Gudow, der NABU Büchen und die FLA am 07. Mai
2011 zu einer Wanderung im Bereich des Ortes Groß Pampau
ein. Die dortige Kiesgrube, seit Jahrzehnten in Betrieb,
hat durch die Funde von Wal-Skeletten bundesweit
Berühmtheit erlangt.
Kiesgruben stellen einerseits klaffende Wunden im Gesicht
unserer Landschaft dar. Andererseits sieht man heute
mehr denn je von einer Rekultivierung, also von einer
weiteren intensiven menschlichen Nutzung, ab. Heute
steht überwiegend die Renaturierung im Vordergrund:
Bei Nassbaggerung bleiben Feuchtflächen oder Seen erhalten,
bei Trockenbaggerung überlässt man die Sandflächen
einer natürlichen Entwicklung. Das führt dazu, dass
sich im Laufe der Zeit an vielen Stellen hoch spezialisierte
und bedrohte Pflanzen- und Tierarten ansiedeln. Die besonderen
Lebensformen der Flora und Fauna der Kiesgruben,
vor allem die Anpassung der Pflanzen an Trockenheit,
Nährstoffarmut und extreme Temperaturschwankungen,
stehen im Mittelpunkt der Exkursion.
Beginn der Exkursion ist um 14.00 Uhr an der Sporthalle
in Büchen. Dort werden PKW- Fahrgemeinschaften für
den Weg zur Kiesgrube gebildet.
Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenfrei.

14. Mai 2011 07:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-CU a
Kirchen und Klöster in Mecklenburg III. Kloster Rühn und Dobbertin , Kirchen in Bützow und LAncken

Leitung: Dr. Helga de Cuveland,
Kunsthistorikerin

Schwarzenbek Bushaltestelle B 207 Ecke Hamburger Straße🗺️

Die Kirche des 1232 gegründeten Benediktinerinnenklosters
Rühn bewahrt einen bemerkenswerten nachreformatorischen
Altar von 1578, eine üppige Renaissance-Fürstenempore
und ein aufwendiges barockes Epitaphium. Im
14. Jh. wurde in Dobbertin ein Nonnenkloster gegründet.
Der Backsteinbau wurde von K. F. Schinkel im neogotischen
Stil restauriert. Hier blieben Kirche mit Nonnenempore,
Kreuzgang, Refektorium und die vier Flügel der
Klausur erhalten, ebenso Wohn- und Wirtschaftsgebäude
aus der Zeit als adeliges Damenstift: eine der wenigen
vollständig erhaltenen Gesamtanlagen eines Klosters
in Norddeutschland. Die gotische Kirche in Bützow ist
mit einem ausgezeichneten Marienaltar (1503) und einer
meisterhaft geschnitzten Renaissance-Kanzel (1617) ausgestattet.
Lanckens kleine Dorfkirche überrascht mit einem
Meisterwerk: einem Marienaltar (1535) aus der Schule
von Claus Berg.

Ablauf:
7.30 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle B 207 Ecke
Hamburger Straße
7.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Grotensahl B 207
8.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahn (ZOB) Lohbrügger
Seite
Rückfahrt an Hamburg etwa 19.30 Uhr
(Weitere Zusteigestationen werden später benannt)
Teilnehmerbeitrag:
35,00 für Mitglieder
45,00 für Gäste

21. Mai 2011 10:00 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-BU
STERLEY EIN BESONDERER ORT IM LAUENBURGISCHEN

Leitung: Dr. Werner Budesheim

Sterley🗺️

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr der Platz vor der Kirche, wo
eine kleine Einführung gegeben wird. Der sich anschließende
Spaziergang wird etwa gut zwei Stunden dauern.
Sterley wird zum ersten Mal in einer Urkunde von 1194
als Kirchdorf erwähnt: in parochia Stralige villa
Der slawische Wortbestandteil Stral entspricht dem deutschen
Wort Strahl und meint Pfeil. Sterley war also der
Ort der Pfeilemacher. Seine Dorfkirche gehört zu den ältesten
und schönsten im Lande Ratzeburg. Noch heute am
Dorfrand sichtbar sind die Reste mittelalterlicher Burganlagen
(Motten) der Wackerbarts. Ob die heute noch erkennbare
Grundrissform des Angerdorfs ursprünglich ist
oder eine Überformung während der deutschen Ostsiedlung,
ist eine offene Frage.

Die FLA bietet diese kleine Führung kostenfrei an,
jedoch wird eine Anmeldung erbeten.


Juni Seitenanfang

4. Juni 2011 07:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-CU b
Herrenhaus Gelting und Schloss Plön

Leitung: Dr. Helga de Cuveland,
Kunsthistorikerin

Gelting/Plön🗺️

Gelting in der Landschaft Angeln, ein ganz altes adeliges
Besitztum im Herzogtum Schleswig, gehörte vom Ende
des 15. Jhs. bis 1736 den von Ahlefeldts, fiel aber 1736 an
den König, der den Besitz 1758 an Sönke Ingwersen verkaufte.
Der gebürtige Friese hatte ein abenteuerliches Leben.
In Indonesien war er zu großem Reichtum gekommen,
wurde nach seiner Rückkehr als Baron von Gelting in den
Adelsstand erhoben und erweiterte das Herrenhaus zu einem
schlossartigen Bau mit großen holländischen Spros33
senfenstern: ein beeindruckender Anblick. Innen schuf Michel
Angelo Tadei Decken- und Wandreliefs. 1820 ging
das Gut auf das mecklenburgische Geschlecht von Hobe
über, die es bis heute besitzen. Schloss Plön, zwischen
1633 und 1636 erbaut, ist der bedeutendste manieristische
Schlossbau im Lande. Die wechselvolle Geschichte des
Hauses brachte erhebliche Veränderungen in der Nutzung
mit sich. 2002 wurde die Restaurierung in Angriff genommen.
Nun sind historische Räume - Gartensaal, herzogliches
Paradeschlafzimmer, Rittersaal, Schlosskapelle - für
Besucher zugänglich. Ein der ehemaligen herzoglichen
Residenz angemessenes Inventar an Möbeln und Bildern
wurde großzügig mit Antiquitäten der Zeit eingerichtet.

Ablauf:
7.30 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle B 207 Ecke
Hamburger Straße
7.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Grotensahl B 207
8.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahn (ZOB) Lohbrügger Seite
vormittags Gelting 11.00 Uhr Innenbesichtigung mit
Führung, anschließend Besuch der spätbarocken
Katharinenkirche in Gelting Mittagessen
in Gelting-Mole an der Ostsee
nachmittags Plöner Schloss, Innenbesichtigung mit Führung
Rückfahrt an Bergedorf ca 19.30 Uhr
(Weitere Zusteigestationen werden später benannt)

Teilnehmerbeitrag:
35,00 für Mitglieder
45,00 für Gäste

18. Juni 2011 07:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-CU c
LØGUMKLOSTER, TONDERN, MØGELTONDERN, SCHLOSS SCHACKENBORG IN SÜDJÜTLAND

Leitung: Dr. Helga de Cuveland,
Kunsthistorikerin

Tondern🗺️

Die Zisterzienser-Klosterkirche zu Løgum ist eine der bedeutendsten
Kirchenbauten des dänischen Mittelalters. Sie
wurde 1225 romanisch begonnen und 1325 gotisch fertiggestellt
und hat ein bemerkenswertes Inventar. Der Altar
(um 1500) vom Typ der Dreifigurenaltäre zeigt in der Mitteltafel
die fast lebensgroßen Darstellungen von Gottvater
mit dem Sohn (Gnadenstuhl), seitlich Maria als Himmelskönigin
und den Bischof von Tours. Die zwölf Apostel
erscheinen in den Seitenflügeln. Ein Reliqienschrank
(1325), wie wir ihn aus Bad Doberan kennen, mit bemalten
Türen (Apostel und Heilige), hat in Dänemark Seltenheitswert.
Weiter sind Kanzel (1580), Zelebrantenstuhl,
Triumphkreuz und figürliche Andachtsbilder sehenswert.
Von der ehemaligen Klausur sind Bibliothek, Kapitelsaal,
Dormitorium erhalten.
Insgesamt bietet Løgumkloster so einen ausgezeichneten
Eindruck von einer mittelalterlichen Klosteranlage. Tonderns
Kirche ist reich mit üppigem Akanthusbarock-Inventar
geschmückt Beim Rundgang durch die Stadt fallen
wohlerhaltene historische Bauten und gepflegte alte
Bürgerhäuser ins Auge. Beim nahegelegenen Schloss
Schackenborg, der Residenz des dänischen Prinzen Joakim,
kann der restaurierte Schlossgarten besichtigt
werden. Ein Spaziergang durch den pittoresken kleinen
Ort Møgeltondern und ein Besuch der Patronatskirche
schließt sich an.

Ablauf:
7.00 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle B 207 (Einmündung Hamburger Straße)
7.20 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Grotensahl B 207
7.30 Uhr ab Bergedorf
vormittags: Lögumkloster , Kirche mit Führung Mittagessen in Lögumkloster
nachmittags: Tondern, Kirche und Stadtrundgang
danach: Schackenborg und Mögeltondern Dorf und Kirche
Rückfahrt an Bergedorf 20.00 Uhr

Teilnehmerbeitrag:
35,00 für Mitglieder
45,00 für Gäste


Juli Seitenanfang

23. Juli 2011 07:30 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-CU d
HANS GUDEWERTH, D. J. (1593 1671) DER BEDEUTENDSTE BAROCKE BILDSCHNITZER SCHLESWIG-HOLSTEINS

Leitung: Dr. Helga de Cuveland,
Kunsthistorikerin

🗺️

Vom Ende des 16. bis weit in das 17. Jh. hinein wirkten
in Eckernförde drei Generationen der Bildschnitzerfamilie
Gudewerth. Als größte künstlerische Begabung erwies
sich Hans Gudewerth der Jüngere, ein Hauptmeister des
frühbarocken Knorpel- oder Ohrmuschelstils. Seine bedeutendsten
Arbeiten, die Hochaltäre in Schönkirchen und
Eckernförde zeigen eindrucksvoll die überbordende Ornamentik
dieses Stils, zugleich aber die Gestaltung der
Skulpturen mit lebensechtem Ausdruck des Schmerzes wie
bei dem Hauptmotiv der Kreuzigung oder die bewegte
Darstellung des Abendmahls. Die Klosterkirche in Preetz
bewahrt den ursprünglich für Dänischenhagen geschnitzten
Altar, der fragmentarisch erhalten aber restauriert ist.
Er zeigt in Aufbau und Programm typische Gudewerthsche
Merkmale. Bei unserem Besuch in Preetz werden
wir die Gelegenheit zur Führung durch die Klosterkirche
mit ihrem hervorragenden Inventar wahrnehmen. Ebenso
werden wir in Eckernförde die nahegelegene Kirche Borby
mit einem in der Nachfolge Gudewerths geschaffenen
Altar aufsuchen, so dass wir als Ergebnis der Exkursion
einen nachhaltigen Eindruck von der meisterhaften barocken
Schnitzkunst Gudewerths mitnehmen können.

Ablauf:
7.30 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle B 207 Ecke Hamburger Straße
7.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Grotensahl B 207
8.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahn (ZOB) Lohbrügger Seite
vormittags Schönkirchen und Eckernförde
Mittagspause in Eckernförde danach Borby und nachmittags Klosterkirche Preetz mit Führung;
Rückfahrt an Bergedorf etwa 19.30 Uhr
(Weitere Zusteigestationen werden später benannt)

Teilnehmerbeitrag:
35,00 für Mitglieder
45,00 für Gäste


November Seitenanfang

13. November 2011 09:15 Uhr 📅 📤
Buchungscode TE-MO
EDVARD MUNCH RÄTSEL HINTER DER LEINWAND

Leitung: Detlef Stein,
Kunsthistoriker, Bremen

Bremer Kunsthalle🗺️

Im Mai 2005 war die Sensation perfekt: In der Bremer
Kunsthalle wurde bei Röntgenuntersuchungen ein bislang
völlig unbekanntes Gemälde Edvard Munchs hinter
einem anderen Bild des norwegischen Malers gefunden.
Dieser Aufsehen erregende Zufallsfund ist Ausgangspunkt
für die erste große monografische Sonderausstellung
nach der Wiedereröffnung der Bremer Kunsthalle im Frühjahr
2011. Thematischer Schwerpunkt der Ausstellung sind
Motive und die sehr eigene Bildsprache des Malers. Zusätzlich
zu den Bremer Munch Bildern wird die Ausstellung
ergänzt durch zahlreiche hochrangige Leihgaben des
Munch Museums Oslo und des Kunstmuseums Bergen.

9.15 Uhr ab Geesthacht B 5 (Einmündung Düneberger Straße)
9.35 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle B 207 (Ecke Hamburger Straße)
9.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Grotensahl B 207
10.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahn (ZOB) Lohbrügger Seite
Rückfahrt an Hamburg etwa 17.30 Uhr

Wegen besonderer Kosten für das Museum (Eintritt) ist
der Beitrag für Mitglieder 38, -- und für Gäste 48, -- .

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