Freie Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur e.V.  

Abendvorträge 2008

Anzeige von 24 Terminen im Zeitraum vom 01.01.2008 bis 31.12.2008.
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  Programm 2008
01.01.2008 bis 31.12.2008
 
   
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Januar Seitenanfang

17. Januar 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VII
PAULA MODERSOHN-BECKER IN PARIS

Referent: Detlef Stein, Kunsthistoriker, Bremen

Festsaal Rathaus Schwarzenbek

Der Lichtbildervortrag des Bremer Kunsthistorikers Detlef Stein schildert den (leider nur sehr kurzen) Lebensweg der Malerin und verdeutlicht, wie insbesondere die Erfahrungen der vier Parisreisen zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Werk Paula Modersohn-Beckers nachhaltig geprägt und ihm wichtige Impulse verliehen haben. Vor dem Hintergrund der französischen Moderne (Gauguin, Cézanne, Picasso) wird klar, dass es sich bei Paula Modersohn-Becker eben nicht nur um eine Worpsweder Künstlerin von höchstem regionalem Rang handelt, sondern um eine Künstlerin von europäischem Format.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek)

29. Januar 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB III
FRÜHSÄCHSISCHE SIEDLUNG UND GRÄBERFELD DER SACHSEN AM KRONSBERG BEI RULLSTORF

Referent: Dr. Wilhelm Gebers, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Hannover

Festsaal Rathaus Schwarzenbek

Der Referent stellt Höhepunkte von den Ausgrabungen der letzten 20 Jahre auf dem Kronsberg bei Rullstorf, Niedersachsen, zwischen Lauenburg und Lüneburg gelegen, vor.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek)

30. Januar 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
DIE "MACHTERGREIFUNG" AM 30. JANUAR 1933 – EIN RÜCKBLICK NACH 75 JAHREN

Referent: Prof. Dr. Bernd Jürgen Wendt

Festsaal Rathaus Schwarzenbek

Das Datum gehört zu den Schicksalstagen der jüngeren deutschen Geschichte. Die Übertragung der Kanzlerschaft auf Adolf Hitler am 30. Januar 1933 markierte das endgültige Ende der Weimarer Republik. Die erste Demokratie auf deutschem Boden war nach nur 14 Jahren gescheitert. Der Weg in die Diktatur war vorgezeichnet. Die NS-Herrschaft in Deutschland zwischen 1933 und 1945 ist eine „Vergangenheit, die nicht vergeht“. 75 Jahre nach der so genannten „Machtergreifung“ der NSDAP, die eher als Machteroberung auf legaler Weise bezeichnet werden kann, geben den Anlass für einen Rückblick. Wie stehen wir heute zu den Ereignissen vor 75 Jahren? Was kann unsere Demokratie aus den Versäumnissen der Weimarer Republik lernen? Was sagt die Wissenschaft zu diesen Themen?
Prof. Dr. Bernd Jürgen Wendt, inzwischen emeritiert, war jahrelang Professor für Mittlere und Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg. Er ist ein profunder Kenner der Zeitgeschichte und kann auf zahlreiche Veröffentlichungen zurückblicken.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg)

31. Januar 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB IV
DEUTSCHLANDS INNERE UND ÄUßERE GRENZEN VOM VERTRAG VON VERDUN 843 BIS ZUR ANERKENNUNG DER ODER-NEIßE-GRENZE 1991

Referent: Prof. Dr. Dr. Ulrich Matthée

Aula Gymnasium Wentorf, Hohler Weg 16,

Vor 1100 Jahren traten die Deutschen an das Licht der Geschichte – aus dem ostfränkischen Reich wurde allmählich das Deutsche Reich. Seine äußeren Grenzen und seine inneren Grenzen (Römer-Limes, Limes Saxoniae, Mainlinie) waren oft umstritten.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)


Februar Seitenanfang

12. Februar 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB II
KARIKATUR - SATIRE, POLITISCHES KAMPFMITTEL ODER MEDIUM DER UNTERHALTUNG

Referent: Dr. Jürgen Döring, Leiter der Graphik-Abteilung am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf bei Hamburg

Der Begriff Karikatur leitet sich ab von dem italienischen Caricatura und meint, etwas zu überladen, bildlich gesprochen, es zu übertreiben. Ursprünglich wurde das Wort im Italien des 17. Jahrhunderts nur für Porträtkarikaturen verwandt. Größere Kompositionen mit satirischen oder spöttischen Allegorien wurden erst seit dem 18. Jahrhundert so bezeichnet. Der englische Maler William Hogarth war es, der vor der Mitte des 18. Jahrhunderts die Porträtkarikatur in die Bildsatire einband und so die moderne Karikatur begründete. Seither hat sich die Karikatur nahezu jedes Thema erobert und wurde sowohl – etwa in Frankreich im 19. Jahrhundert – zu einem Mittel des politischen Kampfes als auch einem beliebten Medium der Unterhaltung, und dies bis heute. Zu künstlerischen Höhepunkten kam es mit Künstlern wie Gillray oder Rowlandson in London in den Jahrzehnten um 1800 und in Paris in den Jahren zwischen der Julirevolution 1830 und dem deutsch-französischen Krieg 1871. Hier war es Daumier, der mit seinen genialen Zeichnungen und seiner genauen Beobachtungsgabe alle Zeitgenossen hinter sich ließ. In den deutschen Landen verhinderte eine strenge Zensur bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts fast alle kritischen Kommentare im Bild, und eine auch künstlerisch anspruchsvolle Karikatur konnte sich erst etablieren, als in München 1896 der Simplicissimus gegründet wurde. Der Vortrag stellt diese äußerst interessante und vielfältige Entwicklung in einem Überblick vor.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)

13. Februar 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VI
NATUR VOR UNSERER HAUSTÜR – SCHÖNHEITEN IM VERBORGENEN (mit Lichtbildern)

Referent: Michael Albers, Geesthacht

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D

Der Vogel des Jahres 2008, der Kuckuck, steht für artenreiche und vielfältige Lebensräume. Er lebt vorwiegend in strukturreichen, offenen oder halboffenen Landschaften wie Hoch- oder Niedermooren, Gewässerufern, Sukzessionsflächen sowie Gebüschen, Gehölzen und Knicks.
Diese Biotope dienen ihm und vielen anderen, z.T. inzwischen ebenfalls selten gewordenen Singvögeln u.a. als Nahrungsquelle, Versteck und Brutrevier. Während uns jedoch die Vögel durch ihren Gesang und ihr Erscheinungsbild sehr vertraut sind, entgehen uns sehr häufig die Besonderheiten ihrer Nahrungspflanzen oder ihrer Beutetiere. Der Vortrag von Michael Albers soll uns deshalb Einblicke geben in diesen Mikrokosmos, in die uns oft verborgen bleibende Welt der Blütenpflanzen und Kleinorganismen, insbesondere der Käfer und Schmetterlinge. Erst durch genaue Betrachtung und ggf. durch den Blick durch das Makro-Objektiv erschließen sich deren Schönheiten und Besonderheiten.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)

14. Februar 2008 20:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
"WIR BRAUCHEN EINE ZWEITE AUFKLÄRUNG" – LESSING UND DIE POLITIK DER AUFKLÄRUNG

Referent: Dr. William Boehart

Stadtbücherei Geesthacht, Rathausstraße 58, Geesthacht

Entgegen populärer Meinung war die deutsche Aufklärung eine politische, ja zum Teil eine radikale Bewegung. Ihr innerster Antrieb war die Vision des „mündigen Bürgers“. Nach der Kant’schen Definition der Aufklärung als „Ausgang der Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit“ entstanden in den urbanen Zentren des damaligen deutschen Reiches zahlreiche „aufgeklärte Kreise“, die sämtliche Lebensbereiche mit ihren Reformideen erfassten.
Keiner verstand die verästelten und geheimen Wege der deutschen Aufklärung besser als Gotthold Ephraim Lessing. Es ist Zeit, diesen Klassiker der deutschen Literatur zu „entstauben“ und ihn in seiner radikalen politischen Bedeutung zu erfassen. Die politische Dimension seines Schaffens ist aktueller denn je. Die wirtschaftliche und politische Globalisierung der Gegenwart birgt – wie der internationale Terrorismus belegt – einen ungeheueren Sprengstoff, der ohne eine Globalisierung menschenwürdiger Werte nicht zu entschärfen ist. Die Ringparabel aus dem dramatischen Gedicht Nathan der Weise weist auf einen Weg hin, der den „Kampf der Kulturen“ zu einem friedlichen Wettbewerb der Ansichten umwandeln kann. Die eleganteste Definition der Aufklärung lautet: „Das Gespräch unter Freunden“. Wie werden die Menschen einander Freunde? - Wir brauchen eine „zweite Aufklärung“.
Der Referent hat 1982 an der Universität Hamburg mit der Doktorarbeit: Politik und Religion – Studien zum Fragmentenstreit (Reimarus, Goeze, Lessing) promoviert und in zahlreichen Fachzeitschriften über Lessing publiziert.

Entgegen populärer Meinung war die deutsche Aufklärung eine politische, ja zum Teil eine radikale Bewegung. Ihr innerster Antrieb war die Vision des „mündigen Bürgers“. Nach der Kant’schen Definition der Aufklärung als „Ausga

21. Februar 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB IV
EINE KURZE JUNGFERNFAHRT - VOR 300 JAHREN SANK DIE VASA

Referent: Dr. Stefan Vöhringer

Rokokosaal im Herrenhaus, Am Domhof 12, Ratzeburg

Stockholm im Sommer 1628: Drei Jahre haben Zimmerleute, Kransäger, Schmiede, Seiler, Glasermeister, Segelmacher, Maler, Lafettenschreiner und Bildschnitzer am neuen Stolz der schwedischen Flotte gearbeitet:
Die Vasa. – Sie ist das teuerste und prächtigste Kriegsschiff Schwedens in der frühen Neuzeit. Als sie zur Jungfernfahrt ausläuft, stehen die Stockholmer an den Ufern, um ihr zuzuwinken. Sie werden Augenzeugen einer Katastrophe – die Vasa kentert und sinkt noch im Hafen.
Wie konnte es zum tragischen Untergang der Vasa kommen?
Der Lichtbildervortrag erzählt die Geschichte eines Schiffes, das längst zu einem Mythos geworden ist.

(in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein, Sankelmark)

26. Februar 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VII
SIMONE DE BEAUVOIR – PHILOSOPHIN UND FRAUENRECHTLERIN

Referent: Prof. Dr. Barbara Brüning, Philosophin und Slavistin, Universität Hamburg

Schloss Reinbek, Schlossstraße 5

Im Jahre 2008 jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag der französischen Schriftstellerin und Philosophin Simone de Beauvoir. Neben ihrem Lebensgefährten Jean-Paul Sartre gehört Simone de Beauvoir zu den wichtigsten Vertretern der französischen Existenzphilosophie. In ihren bekanntesten Werken „Das andere Geschlecht“ (1949) und „Memoiren einer Tochter aus gutem Hause“ (1958) beschreibt de Beauvoir die Geschichte der Frauenemanzipation sowie den eigenen geistigen Entwicklungsprozess. Neben dem Emanzipationsgedanken spielen in den Werken Simone de Beauvoirs vor allem die Themen Alter, Krankheit und Tod eine herausragende Rolle. Der Vortrag stellt diese Themen sowie die schöpferische Beziehung zu Sartre in den Mittelpunkt.


März Seitenanfang

10. März 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VI
WARUM FRAUEN UND MÄNNER ANDERS "TICKEN"

Referent: Renate Frank, Roseburg

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D

Frauen und Männer sind vor dem Gesetz gleich, in der Medizin, Gesundheit und Ernährung jedoch nicht. Sie haben teilweise bei den gleichen Erkrankungen andere Symptome und reagieren auf Medikamente und Lebensmittel unterschiedlich. Worauf Mann und Frau achten müssen, um Körper und Seele gesund zu erhalten, erfahren Sie in diesem Vortrag.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)

11. März 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB II
JUGENDSTIL - EIN EUROPÄISCHES PHÄNOMEN

Referent: Leonore Herfurth, M.A., Kunsthistorikerin, Hamburg

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf bei Hamburg

Der Jugendstil – geschichtlich zwischen Historismus und modernen Kunstrichtungen angesiedelt, ist eine Bewegung, die sich in ihren vielfältigen Facetten länderübergreifend ausgebreitet und alle Lebensräume und -äußerungen mit einem neuen künstlerischen
Bewusstsein erfüllt hat.
Dieser Stil, nach der 1896 erschienenen Kunstzeitschrift „Jugend“ genannt, äußert sich einerseits in einem kraftvollen Lebensgefühl, dem andererseits ein Bewusstsein des Vergänglichen gegenübersteht. Das sind die Pole der neuen Epoche, die eine unstillbare Sehnsucht nach dem Unvergänglichen, nach Aufblühen und Vergehen jugendlicher Hoffnungsträume mit zur Resignation neigender Lebensverneinung verbindet.
Der Vortrag soll diesen unvereinbar erscheinenden Phänomenen auf allen Feldern künstlerischer und gesellschaftlicher Gestaltungsformen nachgehen. Dabei kommt der großen Neuerung des Jugendstils, nämlich der Vereinigung aller Kunstgattungen zu einem sogenannten Gesamtkunstwerk besondere Bedeutung zu. Kunst und Handwerk werden zu einer Einheit verschmolzen. In der Synthese aller Einzelformen zu einem homogenen Ganzen dominiert das Ornament als verbindendes Element. Von den Ursprüngen in der englischen „Arts and Crafts“ Bewegung ausgehend werden sowohl die spezifisch deutsche Ausdruckweise des Jugendstils als auch der florale „Art Nouveau“ Frankreichs und Belgiens bis zum ausklingenden Wiener Spätstil dargestellt.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)


April Seitenanfang

15. April 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB V
KLIMAWANDEL UND WASSERVERFÜGBARKEIT

Referent: Dr. Markus Quante, GKSS Forschungszentrum Geesthacht, Institut für Küstenforschung

Festsaal Rathaus Schwarzenbek

Der Vortrag wird die Rolle des Wassers im Klimasystem beleuchten und mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf die zukünftige Verfügbarkeit von Süßwasser vor dem Hintergrund verschiedener sozioökonomischer Szenarien skizzieren.
Es deutet sich eine Intensivierung des Wasserkreislaufs im Zusammenhang mit den Klimaveränderungen an. Es wird voraussichtlich mengenmäßig mehr Niederschlagswasser die Landmassen erreichen, dabei zeichnet sich jedoch eine Verschiebung der Niederschlagsgebiete in die höheren nördlichen Breiten ab. In den neueren Modellrechnungen zeigt sich zudem eine deutliche Tendenz zu Extremereignissen – Starkniederschläge wie auch längere Dürrezeiten.
Eine quantitative Regionalisierung der Zukunftsprognosen ist noch mit großen Unsicherheiten behaftet. Die verantwortlichen Institutionen des Wassermanagements müssen bei ihren Planungen vorerst noch mit den hohen Unsicherheiten bzgl. der Regionalisierung prognostizierter Wasserhaushaltsgrößen umgehen.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek)

22. April 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB III
JÄGER IN TUNDRA UND TAIGA … NEUE FORSCHUNGEN ZUR ARCHÄOLOGIE DES SPÄTEN EISZEITALTERS IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

Referent: Ingo Clausen, Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein

Rokokosaal im Herrenhaus, Am Domhof 12, Ratzeburg

Schleswig-Holstein am Ende der Eiszeit vor etwa 14.000 Jahren: eine unendliche, von Rentieren bevölkerte Tundra hat sich ausgebreitet. Das heutige Nordseebecken ist landfest; im Raum der heutigen Ostsee liegt ein gigantischer Eisstausee. In dieser unwirtlichen, kältegeprägten Welt leben Jäger modernen Menschentyps. Der Vortrag über aktuelle archäologische und naturwissenschaftliche Forschungen bietet Einblick in die faszinierende Welt unserer ältesten Vorfahren. Hochgradig an Klima und Umwelt angepasst, verstanden sie es, ihr Leben auch ohne modernes Expeditionsequipement zu meistern.

29. April 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB V
QUEBEC UND DER ST. LORENZ-GOLF –WELT-ERBE ZWISCHEN WEINBAU, WALEN UND TOURISMUS – Québec, Ile d´ Orléans, Saguenay-Fjord, Anticosti und die Iles-de-la-Madeleine

Referent: Prof. Dr. Frank N. Nagel, Geogr. Inst. Univ. Hamburg

Krügersches Haus, Bergedorfer Str. 28, Geesthacht

Québec ist die einzige befestigte Stadt Nordamerikas. Sie wurde 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und feiert im Jahr 2008 opulent ihr 400-jähriges Bestehen. In ihrem Umland befinden sich die ältesten Kolonialstrukturen und Flusshufendörfer der Nouvelle-France, so auch auf der Ile d´Orléans. Das fruchtbare Agrarland wird zunehmend für Sonderkulturen wie den Weinbau genutzt, der sich seit 1990 unter Ausnutzung der Stadtrand-Situation zu Québec immer besser vermarkten lässt. Östlich der Ile d´Orléans wurde 1992 an der Einmündung des Saguenay-Fjords in den St. Lorenz-Strom der erste Marine Nationalpark Kanadas eröffnet. Hier können Belugas und andere Walarten von Land und Schiff aus beobachtet werden. Die größte und geheimnisvollste der Inseln im St. Lorenz-Golf ist Anticosti. Sie wurde im Jahr 1895 vom französischen Schokoladenproduzenten und Multimillionär Henri Menier für 125.000 $ gekauft. Er etablierte dort ein privates Jagdparadies, verbunden mit einer sozialen und wirtschaftlichen Muster-Kolonie. Die dünn besiedelte Insel kam 1974 zurück an den Staat, seitdem werden die Naturschönheiten wie Wasserfälle und Grotten sowie der „Nachlass“ der Vorbesitzer langsam für den Tourismus erschlossen. Die Iles-de-la-Madeleine wurden in den vergangenen Jahrhunderten Etappenziel und Heimat von Flüchtlingen aus der ehemaligen „Acadie“ sowie aus St.Pierre-et-Miquelon (Frankreich). Hier befindet sich heute das wichtigste Zentrum Québecs für Hummer- und Robbenfang. Die Kultur- und Naturlandschaft des Lagunenarchipels ist von ganz besonderem Reiz, nicht zuletzt durch die roten Steilküsten mit ihren Brandungspfeilern und den endlosen, weißen Stränden.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Geesthacht)


Mai Seitenanfang

20. Mai 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB II
"DIE HUNDERTJÄHRIGE ALOE" – Eine Pflanze aus der Neuen Welt erobert europäische Fürstengärten und wird zum Symbol barocker Herrschertugenden.

Referent: Dr. Helga de Cuveland

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf bei Hamburg

Eine der spannendsten Episoden in der Geschichte der Gartenkunst verbindet sich mit der Einführung der Agave americana in Europa. Ihre erstaunliche Karriere verdankt die sperrig-stachelig wachsende Pflanze nicht allein ihrer exotischen Herkunft. Die Kultur des mächtigen Gewächses, dessen Blütenschaft viele Meter hoch werden kann, stellte an die Kunst der Hofgärtner ganz neue Anforderungen. Im mitteleuropäischen Klima brauchte die Agave viele Jahrzehnte, bis es gelang, sie zum Blühen zu bringen. Eine „Hundertjährige Aloe“, so wurde sie genannt, war ein „Wundergewächs für großer Herren Gärten und kein Gewächs für unvermögende Leute“. Daher war der Ehrgeiz, das spektakuläre Blühereignis melden zu können, enorm. Ruhm und Ansehen der Gärten wuchsen: Florenz 1586, Ansbach 1688, Padua 1709, Berlin-Köpenick 1713 und weitere. Besonders die Kultur und die Blüte der großen Agave 1705 im Gottorfer Fürstengarten wurde in Gemälden, Kupferstichen, Nachrichten und wissenschaftlichen Abhandlungen gefeiert und gewürdigt. Die riesige kraftstrotzende, mit enormer Blütenfülle ausgestattete Pflanze wirkte im barocken Bildverständnis wie ein Gegenstück aus dem Reich Floras zur mythischen Gestalt des Herkules, dessen Skulptur als Zeichen fürstlicher Macht den Neuwerkgarten schmückt. So bescherte die in Gedichten als Symbol barocker Herrschertugenden gefeierte Pflanze der Gartenkunst des Gottorfer Herzogtums Berühmtheit weit über die Landesgrenzen hinaus. Die heute weitgehend vergessene symbolische Verweiskraft der Agave schließt auch eine verständnismäßige Lücke in der kunsthistorischen Ikonographie.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)


Juni Seitenanfang

10. Juni 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
MÜNCHEN – METROPOLE DES SÜDENS – MIT ASPEKTEN OBERBAYERNS

Referent: Dr. Werner Budesheim

Hotel Quellenhof, Hindenburgstraße 16, 23879 Mölln, Tel.: 04542/85420; Fax: 04542/7226

München ist eine sehenswerte Stadt, dies steht außer Zweifel. Als ehemalige Residenz der Bayern-Herzöge und -Könige und nunmehrige Hauptstadt des Bundeslandes Bayern weist es eine Fülle von repräsentativen Bauten, musealen Sammlungen an Kunst und Technik sowie einladenden Parkanlagen auf. In Rundgängen durch die Altstadt und ihre unmittelbar an sie angrenzenden Viertel sollen historisch bedeutende, baugeschichtlich interessante und städteplanerisch beeindruckende Gebäude und Anlagen vorgestellt werden. Hierbei werden auch die besonderen sakralen Bauten wie die Frauenkirche und die von den Brüdern Asam erbaute, aus ihren eigenen Mitteln finanzierte barocke Kirche herausgestellt. Der sakrale Mittelpunkt (München-Freising) und die Residenz wirkten mit ihren Bauten auch ins Land hinaus (Kloster Ettal, Wieskirche, Linderhof, Jagdhaus am Schachen …). Aspekte der oberbayrischen reizvollen Landschaften mit dem Starnberger See, dem Walchensee (Kraftwerk), dem ländlichen Museum in Murnau wie auch der imposanten Kulisse der nördlichen Kalkalpen mit der Zugspitze sind Berührungspunkte.



Der Vortrag dient auch zur Vorbereitung der Exkursion nach München vom 21. – 27. Juli 2008. Hörer, die an der Exkursion nicht teilnehmen, sind als Gäste herzlich willkommen.

 

Schauen Sie sich bitte auch folgende Information an:

MÜNCHEN, METROPOLE DES SÜDENS, MIT ASPEKTEN VON OBERBAYERN

  1. Tag: Fahrt nach München, Bezug des Hotels, abends kleiner Rundgang...


Juli Seitenanfang

8. Juli 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
LANDSCHAFT SEHEN UND LERNEN

Referent: Prof. Dr. Ulf Amelung, Leuphana - Universität Lüneburg

"Zum Halbmond", Halbmond 30, 21481 Lauenburg, Tel.: 04153/2297; Fax: 04152/2290

Während in der Öffentlichkeit über Biotope und Biotopschutz oft diskutiert wird, ist der Erhalt von Geotopen und Geotop - Landschaften weniger häufig Diskussionsgegenstand. Geotope sind erdgeschichtliche Bildungen der unbelebten Natur, die Erkenntnisse über die Entwicklung der Erde oder des Lebens vermitteln.
Der Vortragende möchte auf einige wichtige dieser Zeugen für die Entwicklung der Erde in unserer näheren und weiteren Umgebung aufmerksam machen und die mit ihnen verbundenen Aussagen erläutern.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Lauenburg)


September Seitenanfang

9. September 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB IV
"VERFOLGT, VERFEMT, VERNICHTET" – ENTARTETE KUNST VOR 75 JAHREN IN HAMBURG

Referent: Kirsten Beuster, Historikerin, Hamburg

Rokokosaal im Herrenhaus, Am Domhof 12, Ratzeburg

Im Jahre 1933, also vor genau 75 Jahren, wurden Teile der Kunst, die zuvor öffentlich gesammelt worden waren, in Deutschland plötzlich als „entartet“ stigmatisiert. Eine eigens installierte Kunstausstellung - der sog. „Entarteten Kunst“- von den Nationalsozialisten propagiert, sollte in vielen Städten die Massen in ihrem Sinne „bilden“. In diesem Vortrag sollen die Hintergründe beleuchtet und das Geschehene reflektiert werden. Hamburg blieb nicht verschont; auch hier wurden Museumsdirektoren suspendiert und die Kunstsammlungen der öffentlichen Museen offiziell „gesäubert.“ Zuvor bekannte und anerkannte Maler wie Emil Nolde, Ernst Barlach und viele Expressionisten erhielten Malverbot, wurden verfemt, verfolgt oder verloren sogar ihr Leben. Unzählige Kunstwerke dieser Epoche wurden vernichtet oder ins Ausland verkauft.
Es stellt sich die Frage, wie sich diese tragische Situation entwickeln konnte, welche inneren und äußeren Faktoren und Kräfte beteiligt waren und wie der neueste Forschungsstand einzuordnen ist. Bis heute bleibt offen, wie sich eine schweigende Mehrheit ihrer politischen und kulturellen Verantwortung bewusst werden kann, um eine vergleichbare Situation für alle zukünftigen Generationen zu verhindern.


Oktober Seitenanfang

7. Oktober 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB II
UTOPIE UND WIRKLICHKEIT - DIE FRANZÖSISCHE REVOLUTIONSARCHITEKTUR UND IHR EINFLUSS AUF DEN ENGLISCHEN LANDSCHAFTSGARTEN

Referent: Dr. Helga de Cuveland

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf bei Hamburg

In Frankreich ereignete sich in der Zeit zwischen den Louis XVI.- und Neoklassizismus-Stilen, etwa von 1750 – 1800, ein Bruch in der Architektur, der lange Zeit wie ein weißer Fleck unbemerkt blieb. Erst seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde dieses "Niemandsland" in der Kunstgeschichte erkannt, in seinen architektonischen Auswirkungen erforscht und mit der Bezeichnung „Revolutionsarchitektur“ zutreffend benannt, obwohl ein unmittelbarer Zusammenhang mit der französischen Revolution von 1789 nicht bestand. Allgemein waren es die gesellschaftspolitischen Probleme der Zeit und der Wandel in den Wertvorstellungen, die nach einer fundamental erneuerten Architektursprache verlangten. Die beiden bedeutendsten Künstler Louis-Étienne Boullée und Claude-Nicolas Ledoux schufen diese "revolutionäre", auf strengen geometrischen monumentalen Grundformen aufgebaute "Idealarchitektur" mit starken utopistischen Zügen. Interessanterweise finden sich Voraussetzungen für Ledoux´ utopistische Projekte im Bereich der Gartenbaukunst, im gerade aufblühenden englischen Landschaftsgartenstil, der mit seiner radikalen Ablehnung barock-höfischer Anlagen nicht weniger revolutionär wirkte. Für die von ihm für die neue Gartenlandschaft erdachten Staffagebauten, die teils wirtschaftlich notwendig, teils Ausdruck der neuen Naturphilosophie der Zeit (Rousseau u.a.) waren, verlangte er, dass Form und Bestimmung eine Einheit bilden müssen, im Sinne einer "sprechenden Architektur". Die "Architecture parlante" Ledoux´ ist zu einem festen Begriff geworden. Seine ganz ungewöhnlichen, faszinierenden, aussagestarken Bauten sind Gegenstand des Vortrags.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)

28. Oktober 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
SYRIEN

Referent: Reinhard Helwig, OSTR a.D.

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf bei Hamburg

Ein junger Staat mit einer langen Geschichte, das ist Syrien. U.a. kamen die Herrscher aus Babylonien, Persien, Rom und zuletzt aus der Türkei. Die traditionelle arabische Kultur hat das Land mit seinen interessanten Städten bis heute geprägt, es ist eine Perle des Orients.
Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf den Stätten einer großen Vergangenheit.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)


November Seitenanfang

4. November 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB V
VON DER PILGERFAHRT ZUM MODERNEN PILGERTOURISMUS – DER FRANZÖSISCHE JAKOBSWEG DER VIA PODENSIS (Le Puy – Conques)

Referent: Ursula Heiss, Geographin, Geogr. Inst. Univ. Hamburg

Stadtwerke Geesthacht, Schillerstr. 9, Tel.: 04152/929-0

Die Jakobuspilgerfahrt ist in aller Munde und zieht Jahr für Jahr Tausende von Pilgern an. Liest oder hört man vom Jakobsweg, so scheint der Fokus oft auf dem spanischen Weg, El Camino Francés, zu liegen. In Vergessenheit gerät dabei, welchen kulturellen Reichtum und welche Schätze das französische Wegenetz bietet! Insbesondere einer von diesen Wegen, die Via Podiensis von Le-Puy-en-Velay nach Conques, birgt neben interessanten kulturhistorischen Stätten auch eine unverwechselbare Naturschönheit, welche in diesem Vortrag vorgestellt werden soll.
Verglichen mit den anderen Pilgerwegen Frankreichs bietet die Via Podiensis auch ein sehr interessantes und sie kennzeichnendes Relief, auf welches ebenfalls eingegangen werden wird, und es gibt manche, die sagen, dass es gerade "die rauen und weiten Ebenen des Massif Central" sind, auf denen man noch "den wahren Pilgergeist spüren kann". Der Vortrag wird sich folglich mit der Naturschönheit und den kulturell interessanten Stätten dieses viel begangenen Weges beschäftigen, sich aber ebenfalls dem touristischen Potential der Jakobswege generell widmen, da man heute schon von einer Form des "Pilgertourismus" sprechen kann. Aufgrund einer eigenen, vor Ort durchgeführten Studie wird der heutige Pilger-"Typ" (Strukturanalyse zu Alter, Geschlecht, Nationalität etc.) und seine Motivation für diese doch auch beschwerliche Reise beleuchtet. Der Vortrag möchte Lust machen, selbst von der Faszination Jakobsweg "angesteckt" zu werden.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Geesthacht)

11. November 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB V
DAS LEINEBERGLAND – EINE REGION AUF DER SUCHE NACH IHRER IDENTITÄT

Referent: Dr. Martin Pries, Geograph, Leuphana – Universität Lüneburg

"Zum Halbmond", Halbmond 30, 21481 Lauenburg, Tel.: 04153/2297; Fax: 04152/2290

Das Leinebergland, genauer die Region um Ahlfeld an der Leine, hat sich in der Industrialisierung mit einer vielfältigen Gewerbestruktur entwickelt. Bereits 1741 wurde die herzogliche Glasmanufaktur „Auf dem Grünen Plane“ – heute Grünplan – gegründet. Im 19. Jahrhundert nutzten Industriebetriebe wie Ziegeleien, Sägewerke, Eisenhütten, Papiermühlen oder die Steinzeugindustrie die vorhandenen Rohstoffe der umliegenden Mittelgebirge. Diese Betriebe sind spätestens seit den 1980er Jahren in die Krise geraten. Heute charakterisieren der Verlust von Arbeitsplätzen, die Abwanderung der jungen Bevölkerung sowie die Überalterung die Gemeinden.
Die verantwortlichen Politiker planen nun, die vorhandene Substanz touristisch zu vermarkten. Dabei stellt sich das Problem, dass eine Inventur nie gemacht wurde und Artefakte, Relikte oder Ensemble zunächst erforscht und gesichert werden müssen, um weitere Konzepte entwickeln zu können.
Der Vortrag fasst die Ergebnisse eben dieser Forschungsarbeit, die im Sommer 2008 von Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg durchgeführt wurde, zusammen.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Lauenburg)

19. November 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VI
NATURSCHUTZ IN DER KULTURLANDSCHAFT

Referent: Prof. Dr..Klaus Dierßen, Universität Kiel

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D

Unsere Kulturlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich zu Lasten der Natur verändert. Durch neue Wohn- und Gewerbegebiete, durch Straßenbau oder z.B. durch die Anlage großflächiger Monokulturen aus Mais oder Raps sind viele Landschaften artenarm und monoton geworden. Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, der vermehrte Anbau nachwachsender Rohstoffe, gentechnisch verändertes Saatgut tragen ebenfalls zum Bestandsrückgang mancher Pflanzen- und Tierarten bei. Professor Dierßen, Lehrstuhlinhaber am Ökologischen Institut der Universität Kiel, ist ein profunder Kenner der Naturschutzsituation und -diskussion in Schleswig-Holstein. Er befasst sich seit Jahren mit der Frage, welche Faktoren für den Artenrückgang hauptsächlich verantwortlich sind und wie man ihn stoppen kann.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)


Dezember Seitenanfang

9. Dezember 2008 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VII
"LIFE WITH UNCLE" – DAS BILD DER USA IN DER KANADISCHEN LITERATUR

Referent: Dr. Maria Moss, Literaturwissenschaftlerin, Leuphana – Universität Lüneburg

Krügersches Haus, Bergedorfer Str. 28, Geesthacht

Das Verhältnis USA – Kanada ist seit jeher ein angespanntes. Während Kanada von den USA kaum als historisch und kulturell eigenständiges Land wahrgenommen wird, stellt sich das kanadische USA-Bild in Literatur und Gesellschaft als meist zweischneidige Mischung aus Bewunderung für die amerikanische (Geschäfts-) Tüchtigkeit und Befremden angesichts einer vermeintlichen Yankee-Überheblichkeit dar.
Diese gezielte Abgrenzung Kanadas vom südlichen Nachbarn hat eine lange Tradition und reicht von ersten romantisierenden Balladen und Legenden mit amerikakritischem Tenor zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis ins 21. Jahrhundert, in dem vor allem die wirtschaftspolitische und kulturelle Dominanz der USA sowie die ökologische Beeinträchtigung durch den Nachbarn im Süden das Amerikabild der kanadischen Gesellschaft nachhaltig beeinflusst und ihr wichtige Impulse verliehen hat.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Geesthacht)


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